Mit der Fähre nach London

Routen, Preise & Tickets 2020

Wer mit dem eigenen PKW die brausende Metropole London fahren möchte, kommt um eine Überfahrt mit der Fähre nicht herum. Für eine direkte Fährverbindung liegt die englische Hauptstadt jedoch zu weit im Landesinneren, sodass zunächst ein Hafen an der Küste angelaufen werden muss. Danach geht es mit dem eigenen Fahrzeug oder dem Zug weiter in die pulsierende Metropole.

Calais – Dover

Die Verbindung vom französischen Calais ins englische Dover ist – wahrscheinlich aufgrund der geringen Überfahrtszeit von nur 90 Minuten – die beliebteste Fährverbindung vom europäischen Festland zur britischen Insel.

Sowohl die Reedereien DFDS und P&O bieten eine Überfahrt auf dieser Strecke an. Die Schiffe von P&O legen stündlich ab, sodass eine Überquerung des Ärmelkanals zu jeder Tageszeit möglich ist.

  • Preise ab 54 Euro (Auto + Fahrer)
  • Dauer: 1,5 Stunden
  • Haustiere: ja
  • Kabinenpflicht: nein

Dünkirchen – Dover

Eine gute Alternative zu Calais bietet das belgische Dünkirchen. Von Deutschland genauso mühelos erreichbar, geht es im Hafen von Dünkirchen etwas beschaulicher zu. Von dort brechen die Fähren von DFDS bis zu 12 Mal am Tag nach England auf und sind 2 Stunden unterwegs.

  • Preise ab 66 Euro (Auto + Fahrer)
  • Dauer: 2 Stunden
  • Haustiere: ja
  • Kabinenpflicht: nein

Hoek van Holland – Harwich

Die Verbindung vom niederländischen Hafenstädtchen Hoek van Holland ins englische Harwich ist zwar nicht unbedingt als die Fährverbindung nach London bekannt, eignet sich aber trotzdem, um Englands Metropole zu erreichen. Denn auch von Harwich sind es gerade mal 140 Kilometer bis nach London.

Allerdings ist die Überfahrt mit den Schiffen von Stena Line deutlich länger als sie schnelle Fahrt nach Dover: Am Tag sind die Fähren 7 Stunden unterwegs und wer nachts übersetzt muss 10 Stunden auf dem Schiff einplanen.

  • Preise ab 59 Euro (Auto + Fahrer)
  • Dauer: 7/10 Stunden (Tag/Nacht)
  • Haustiere: ja
  • Kabinenpflicht: tagsüber: nein, Nachtfahrt: ja