Luxor liegt am Nil in Oberägypten, dort wo einst Theben stand, die Hauptstadt des pharaonischen Ägypten. Kaum ein Ort der Welt vereint so viele monumentale Tempel, Gräber und Statuen – Luxor gilt zu Recht als das größte Freilichtmuseum der Welt.
Der Nil teilt die Stadt in zwei Welten: Am Ostufer, der Stadt der Lebenden, erheben sich die gewaltigen Tempelanlagen von Karnak und Luxor. Am Westufer, der Stadt der Toten, liegen das Tal der Könige und die eindrucksvollen Totentempel im Wüstengebirge.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Luxor
- Karnak-Tempel – die größte Tempelanlage Ägyptens mit dem berühmten Säulensaal aus 134 mächtigen Säulen.
- Luxor-Tempel – der eindrucksvolle Tempel mitten in der Stadt, abends spektakulär beleuchtet, einst über die Sphinx-Allee mit Karnak verbunden.
- Tal der Könige – die Grabstätte zahlreicher Pharaonen am Westufer, darunter das berühmte Grab des Tutanchamun.
- Hatschepsut-Tempel – der terrassenförmige Totentempel der Pharaonin am Fuß steiler Felswände in Deir el-Bahari.
- Memnonkolosse – die beiden gewaltigen Sitzstatuen, die als Wächter über die thebanische Nekropole wachen.
- Tal der Königinnen – die Begräbnisstätte königlicher Gemahlinnen und Kinder, mit kunstvoll bemalten Gräbern.
- Luxor-Museum – das moderne, übersichtliche Museum mit ausgewählten Meisterwerken aus der Region.
- Heißluftballonfahrt – der klassische Flug bei Sonnenaufgang über die Tempel und das Tal der Könige.
Praktische Tipps
Für die Sehenswürdigkeiten am Westufer brauchst du ein Taxi, einen Fahrer oder eine geführte Tour; das Ostufer mit den Tempeln ist teils zu Fuß erreichbar. Die Anreise erfolgt über den Flughafen Luxor, mit dem Nachtzug aus Kairo oder im Rahmen einer Nilkreuzfahrt. Die beste Reisezeit ist von Oktober bis April; im Hochsommer ist es extrem heiß. Plane mindestens zwei Tage ein und beginne Besichtigungen früh am Morgen.