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Madeira

Portugals grüne Blumeninsel – Levadas, Berge und Funchal

Madeira für deine Reise: die Hauptstadt Funchal, die Levada-Wanderwege, die Steilküste am Cabo Girão und die Lorbeerwälder – mit Tipps zu Anreise, Mobilität und bester Reisezeit.

Atemberaubendes Panorama der Nordküste Madeiras mit steilen Terrassenfeldern, blühenden Bougainvilleas, einem Küstendorf am Hang und dem intensiv blauen Atlantik.
Inhalt

Madeira ist eine subtropische Vulkaninsel im Atlantik, rund 1.000 Kilometer südwestlich von Lissabon, und gehört als autonome Region zu Portugal. Sie gilt als „Insel des ewigen Frühlings“ – ganzjährig mild, üppig grün und gebirgig.

Madeira ist vor allem ein Wander- und Naturziel: Die berühmten Levadas, schmale Pfade entlang alter Bewässerungskanäle, durchziehen die ganze Insel. Klassische Sandstrände gibt es kaum, dafür dramatische Steilküsten und den Lorbeerwald als UNESCO-Welterbe.

Die schönsten Orte und Strände

  • Funchal – die Hauptstadt mit Markthalle, Kathedrale, Seilbahn nach Monte und der Korbschlittenfahrt.
  • Levada-Wanderwege – die Pfade entlang der Bewässerungskanäle, etwa die Levada das 25 Fontes.
  • Pico Ruivo & Pico do Arieiro – die höchsten Gipfel mit aussichtsreicher Bergwanderung.
  • Cabo Girão – eine der höchsten Steilküsten Europas mit gläsernem Aussichts-Skywalk.
  • Porto Moniz & Santana – die natürlichen Lavabecken im Nordwesten und die strohgedeckten Häuser.

Anreise und Mobilität

Madeira erreichst du per Flug zum Flughafen Funchal/Cristiano Ronaldo (FNC), mit Direktverbindungen aus dem deutschsprachigen Raum sowie über Lissabon und Porto. Auf der bergigen Insel ist ein Mietwagen am flexibelsten, verlangt auf den Serpentinen aber Fahrpraxis; Busse verbinden Funchal mit vielen Orten. Für Levada-Touren sind geführte Wanderungen mit Transfer bequem.

Beste Reisezeit

Dank des milden Klimas ist Madeira ganzjährig ein gutes Ziel. Zum Wandern sind Frühling und Herbst am angenehmsten, im Hochsommer wird es in tiefen Lagen wärmer. Der Norden ist deutlich feuchter und grüner, der Süden um Funchal sonniger und trockener. Wer Strandurlaub sucht, ist hier falsch – Madeira lebt von Bergen, Küsten und Natur.

Häufige Fragen

Was kann man auf Madeira machen?+

Madeira ist ein Wander- und Naturziel, kein klassisches Sandstrand-Reiseziel. Höhepunkte sind die Levada-Wanderwege entlang alter Bewässerungskanäle, die subtropische Hauptstadt Funchal mit Markthalle und Seilbahn, der Lorbeerwald Laurisilva (UNESCO-Welterbe), die Bergwelt um den Pico Ruivo und die Steilküste am Cabo Girão.

Wie kommt man auf Madeira herum?+

Für die bergige Insel mit ihren Serpentinen ist ein Mietwagen am praktischsten, erfordert aber Fahrpraxis. Busse verbinden Funchal mit vielen Orten, sind in den Bergen aber langsam. Für die Levada-Wanderungen sind organisierte Touren mit Transfer eine bequeme Alternative.

Wann ist die beste Reisezeit für Madeira?+

Madeira hat als „Insel des ewigen Frühlings“ ganzjährig mildes Klima und eignet sich immer für eine Reise. Zum Wandern sind Frühling und Herbst am angenehmsten. Der Norden ist deutlich feuchter und grüner als der sonnigere Süden; echte Badestrände gibt es kaum.