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Madrid CityPass

Madrid City Card, Go City und Turbopass: die Städtepässe für Madrid im Vergleich

Welcher Madrid-Pass lohnt sich? Madrid City Card, Go City, Turbopass und Paseo del Arte Card im Vergleich: Leistungen, Gültigkeit, Nahverkehr und die Rechnung dahinter.

Das Velázquez-Denkmal vor der Westfassade des Museo del Prado in Madrid im Dämmerlicht.

Städtepässe & Tickets für Madrid

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Madrid City Pass

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Sehr umfangreicher Madrid Pass mit 20+ Attraktionen.

  • Prado Museum und Königspalast
  • Reina Sofía Museum
  • Stadtrundfahrt
  • Bernabéu-Stadion
  • Toledo Tagesausflug
Prado Museum: Eintrittskarte + Audioguide-App

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Madrid Pass

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Flexibler Madrid Pass mit 3 Top-Attraktionen ohne Zeitlimit

  • Königspalast oder Reina Sofia Museum
  • Prado-Museum oder Bernabeu Stadion
  • Hop-on-Hop-off Bus oder Flamenco Show
  • Digitaler Audioguide
Prado Museum: Eintritt ohne Anstehen + Führung

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Entdecken Sie eines der 10 besten Museen der Welt im sonnigen Madrid
Madrid Flex Pass

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Wähle 2–7 Attraktionen: Entscheide, wie viele Atttraktionen du sehen möchtest

  • Prado Museum und Königspalast
  • Reina Sofía Museum
  • Stadtrundfahrt
  • Bernabéu-Stadion
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Prado, Reina Sofía und Thyssen: Paseo del Arte Card

Prado, Reina Sofía und Thyssen: Paseo del Arte Card

Sparen Sie bis zu 20% bei drei von Madrids Top-Museen ohne anzustehen
Explorer Pass

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Besuchen Sie 3-7 von 20+ verfügbaren Attraktionen innerhalb von 60 Tagen inklusive Hop-on/Hop-off Bus

  • Königlicher Palast
  • Prado-Museum
  • Reina Sofía Museum
  • Bernabéu-Stadion

Essentials Pass

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  • Choose three attractions from a curated list of Madrid favorites, including Banksy Museum and Bullring Tour at Las Ventas.
  • You’ll have 30 days from activation to use your pass.
All-Inclusive Pass

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Besuchen Sie mehr als 20 Attraktionen an 1 bis 5 Tagen, einschließlich Hop-on/Hop-off-Bus

  • Königlicher Palast
  • Prado-Museum
  • Reina Sofía Museum
  • Bernabéu-Stadion

Inhaltsverzeichnis

Wer für Madrid nach einem Städtepass sucht, findet zwei grundverschiedene Produktarten unter demselben Stichwort. Die Madrid City Card der Stadt ist im Kern ein Nahverkehrsticket mit angeschlossenem Rabattheft. Die kommerziellen Bündel von Go City und Turbopass sind das Gegenteil: viele Eintritte, aber keine Metro. Dazu kommt die Paseo del Arte Card, das gemeinsame Kombiticket der drei großen Museen, und das Abono Turístico als reines Fahrschein-Angebot. Dieser Vergleich zeigt, was jeweils enthalten ist, was fehlt und ab wann sich welche Variante rechnet.

Die Madrid-Pässe im Vergleich

Pass Dauer / Umfang Preis ab Eintritte Skip-the-Line Nahverkehr
Madrid City Card 1 bis 5 Tage vor Ort Vorteile bei über 40 Partnern nein ja, Zone A
Go City All-Inclusive 2 bis 5 Tage 122,55 € rund 31 Attraktionen nicht ausgewiesen nein
Go City Explorer 3 bis 7 Attraktionen, 30 Tage Zeit 75,05 € Auswahl aus 23 Attraktionen nicht ausgewiesen nein
Go City Essentials 3 Attraktionen aus 8, 30 Tage Zeit 59 € kleine Auswahl ohne die großen Museen nicht ausgewiesen nein
Madrid City Pass (Turbopass) Tage wählbar 79,90 € über 20 Attraktionen an ausgewählten Zielen nein
Madrid Flex Pass (Turbopass) 2 bis 7 Attraktionen, bis 30 Tage 59,90 € freie Auswahl an ausgewählten Zielen nein
Paseo del Arte Card je ein Besuch, ein Jahr Zeit an den Museumskassen Prado, Thyssen-Bornemisza, Reina Sofía am Thyssen nein
Abono Turístico 1 bis 7 Tage am Metro-Automaten keine nein ja, Zone A oder T

Die Beträge sind Erwachsenenpreise der jeweils kleinsten Variante. Der wichtigste Satz dieser Tabelle steht in der letzten Spalte: Kein kommerzieller Attraktionspass enthält den öffentlichen Nahverkehr. Wer Metro und Bus abgedeckt haben will, braucht die Madrid City Card oder das Abono Turístico zusätzlich.

Madrid City Card: Fahrschein mit Rabattheft

Die Madrid City Card gibt die Stadt Madrid über Madrid Destino heraus, verkauft wird sie ohne Termin in den städtischen Tourist-Informationen. Sie gilt für 1 bis 5 aufeinanderfolgende Kalendertage. Kinder unter 11 Jahren zahlen die Hälfte, unter 4 Jahren fahren sie frei mit.

Enthalten ist ein vollwertiges Abono Turístico für die Zone A: unbegrenzte Fahrten mit Metro, den städtischen Bussen, den Cercanías-Zügen und der Straßenbahn ML1. Dazu kommen Vorteile bei über 40 Partnern, die von freiem Eintritt bis 30 % Nachlass reichen und je Haus unterschiedlich ausfallen.

Wichtig für die Erwartung: Die City Card ist kein Pass mit pauschal freien Eintritten. Beim Prado, beim Reina Sofía und beim Thyssen-Bornemisza bekommst du Partnervorteile, nicht automatisch den freien Eintritt. Zu beachten sind außerdem die zwei Uhren: Der Verkehrsteil läuft ab der ersten Nutzung über Kalendertage, nicht in 24-Stunden-Fenstern, die Rabattfunktion einen Monat ab Kauf.

Go City Madrid: All-Inclusive, Explorer und Essentials

Go City verkauft für Madrid drei Bündel, die sich in der Logik deutlich unterscheiden.

  • All-Inclusive Pass ab 122,55 €, für Kinder von 3 bis 12 Jahren günstiger. Er gilt 2 bis 5 Kalendertage ab der ersten Nutzung und umfasst rund 31 Attraktionen: den Museo del Prado mit Führung, das Reina Sofía mit Führung, das Thyssen-Bornemisza, den Königspalast mit Audioguide, die Stadiontour im Bernabéu, eine Flamenco-Show mit Tapas in den Torres Bermejas, den Big-Bus-Hop-on-Hop-off, die Stierkampfarena Las Ventas, das Banksy Museum sowie Tagesausflüge nach Segovia und Ávila und nach Toledo.
  • Explorer Pass ab 75,05 €. Du wählst 3 bis 7 Attraktionen aus 23 Angeboten, darunter die Prado-Führung, das Reina Sofía, den Königspalast, die Flamenco-Show, eine Marktführung und einen Stadtrundgang. Nach der ersten Nutzung hast du 30 Tage Zeit. Der Hop-on-Hop-off-Bus gehört hier nicht zum ausgewiesenen Angebot.
  • Essentials Pass ab 59 €, die kleinste Variante: 3 Attraktionen aus nur 8, ebenfalls mit 30-Tage-Fenster. Die Auswahl beschränkt sich auf Erlebnisse wie IKONO, das Banksy Museum und einen Rundgang. Die großen Museen und der Königspalast stehen hier nicht zur Wahl, was den niedrigen Einstiegspreis erklärt.

Für alle drei gilt: Ein nicht aktivierter Pass bleibt ein Jahr ab Kauf gültig, stornieren kannst du innerhalb von 90 Tagen nach dem Kauf. Bevorzugten Einlass weisen die Produktseiten nicht ausdrücklich aus, mehrere Attraktionen verlangen dagegen eine vorherige Reservierung. Plane die Termine also gleich nach dem Kauf.

Madrid City Pass und Madrid Flex Pass (Turbopass)

Turbopass ist ein deutschsprachiger Anbieter aus Hamburg, der Pass kommt sofort digital per E-Mail.

Der Madrid City Pass ab 79,90 € bündelt über 20 Attraktionen, die Dauer wählst du beim Buchen über einen Tages-Selektor, die Gültigkeit beginnt mit der ersten Nutzung vor Ort. Enthalten sind unter anderem Prado und Königspalast ohne Anstehen, das Thyssen-Bornemisza, die Stadiontouren im Bernabéu und im Stadion von Atlético Madrid, der Panorama-Bus als Hop-on-Hop-off, eine Flamenco-Show sowie Halbtagesausflüge nach Toledo und Segovia.

Der Madrid Flex Pass ab 59,90 € ist die Bausteinvariante: 2 bis 7 Attraktionen nach freier Wahl, gültig bis zu 30 Tage ab der ersten Aktivierung. Wählbar sind unter anderem Prado, Königspalast, Reina Sofía und der Hop-on-Hop-off-Bus. Nahverkehr weist auch Turbopass in keiner der beiden Varianten aus.

Paseo del Arte Card: nur die drei großen Museen

Die Paseo del Arte Card ist kein Anbieterprodukt, sondern das gemeinsame Kombiticket von Prado, Thyssen-Bornemisza und Reina Sofía, den drei staatlichen Häusern am Kunstboulevard. Sie enthält je einen Besuch pro Museum und kostet rund 20 % weniger als die drei Einzeltickets.

Praktisch ist die lange Frist: Die Karte gilt ein Jahr ab Kaufdatum, die Besuche dürfen auf verschiedene Tage fallen. Abgedeckt sind die Dauerausstellungen, im Prado und im Reina Sofía zusätzlich ausgewählte Wechselausstellungen, im Thyssen nur die Sammlung. Am Thyssen entfällt das Anstehen an der Kasse. Gekauft wird sie über das Ticketsystem des Thyssen oder an den Kassen der drei Häuser.

Abono Turístico: der reine Fahrschein

Wer keine Eintritte bündeln, aber unbegrenzt fahren will, nimmt das Abono Turístico des Verkehrsverbunds CRTM. Es ist personengebunden und gilt für 1, 2, 3, 4, 5 oder 7 aufeinanderfolgende Kalendertage. Die Zone A deckt praktisch das Stadtgebiet ab, die Zone T das gesamte Verbundgebiet und damit auch Ziele im Umland. Kinder unter 11 Jahren zahlen die Hälfte.

Geladen wird das Ticket auf eine anonyme Tarjeta Transporte Público Multi, die beim Kauf des Abono Turístico kostenlos dazukommt. Beides bekommst du an den Automaten der Metro-Stationen.

Lohnt sich ein Madrid-Pass? So rechnest du

Die Rechnung ist bei allen Bündeln dieselbe: Schreibe auf, welche Ziele du wirklich ansteuerst, teile den Passpreis durch ihre Zahl und vergleiche das Ergebnis mit den regulären Einzeltickets.

  • Die teuren Posten entscheiden. Ein Tagesausflug nach Toledo oder Segovia, die Flamenco-Show mit Menü und die Stadiontour im Bernabéu kosten einzeln ein Vielfaches eines Museumstickets. Liegen zwei oder drei solcher Posten in deinem Programm, geht ein Bündel meist auf. Bestehen die Wunschziele dagegen nur aus Museen, sind die Einzelpreise so niedrig, dass ein großes Paket kaum aufzuholen ist.
  • All-Inclusive braucht Tempo. Der Preis läuft über Kalendertage, nicht über die Zahl der Besuche. Er rechnet sich nur bei dichtem Programm an aufeinanderfolgenden Tagen und wird pro Tag günstiger, je länger die Variante ist.
  • Explorer und Flex nehmen den Zeitdruck raus. Beide gelten 30 Tage ab der ersten Nutzung. Du zahlst pro Attraktion statt pro Tag, was zu einer entspannten Reise mit drei bis vier großen Zielen passt.
  • Nur Museen? Dann die Paseo del Arte Card. Rund 20 % Nachlass auf die drei Häuser, ein Jahr Zeit, keine Bündelposten, die du nicht brauchst.
  • Nahverkehr getrennt rechnen. Er steckt nur in der Madrid City Card und im Abono Turístico. Ob sich das lohnt, hängt daran, wie oft du täglich fährst. Wer im Zentrum wohnt, legt viele Wege zu Fuß zurück.

Kein Pass lohnt sich, wenn dein Madrid vor allem aus Plaza Mayor, Puerta del Sol, Mercado de San Miguel, Templo de Debod und langen Nachmittagen im Retiro-Park besteht. Diese Ziele kosten ohnehin nichts. Auch wer sein Programm nach den regulären kostenlosen Eintrittsfenstern von Prado, Reina Sofía und Thyssen ausrichtet, braucht für die Museen keinen Pass. Die Zeiten unterscheiden sich je Haus, prüfe sie vor der Reise beim Museum selbst.

Welcher Pass für wen

  • Kurztrip mit dichtem Klassiker-Programm: Go City All-Inclusive oder der Madrid City Pass von Turbopass, wenn Museen, Königspalast, Stadiontour und ein Ausflug in wenige Tage passen sollen.
  • Drei bis vier große Ziele ohne Zeitdruck: Go City Explorer oder Madrid Flex Pass. Du zahlst nur, was du wirklich einlöst.
  • Kunstreise: Paseo del Arte Card, notfalls ergänzt um Einzeltickets für den Königspalast.
  • Viel unterwegs, wenig Eintritte: Madrid City Card. Sie deckt das Fahren ab, die Rabatte sind die Zugabe.
  • Nur Fahren, keine Rabatte nötig: Abono Turístico, erhältlich am Automaten.
  • Ruhige Reise mit ein, zwei Museen: kein Pass. Kauf die Einzeltickets vorab online und leg die Besuche auf feste Zeitfenster.

Was kein Madrid-Pass abdeckt

  • Metro und Bus in den kommerziellen Bündeln. Diese Lücke schließt nur ein Nahverkehrsprodukt.
  • Pauschal freier Eintritt in die drei großen Museen mit der City Card. Dort gelten Partnervorteile, die je Haus unterschiedlich ausfallen.
  • Sonderausstellungen. Die Paseo del Arte Card deckt im Thyssen nur die Sammlung ab.
  • Feste Termine. Einzelne Go-City-Attraktionen verlangen eine Reservierung, der Pass allein garantiert keinen Einlass zur Wunschzeit.
  • Fahrten über das Stadtgebiet hinaus. Dafür brauchst du die Zone T statt der Zone A.

Welche Ziele sich in der Stadt lohnen und wie du sie sinnvoll auf die Tage verteilst, findest du in unserer Übersicht der Top-Sehenswürdigkeiten in Madrid.

Häufige Fragen

Welche Städtepässe gibt es für Madrid? +
Vier Produktarten stehen zur Wahl. Die Madrid City Card ist die offizielle Karte der Stadt und verbindet ein Nahverkehrsticket mit Rabatten bei über 40 Partnern. Go City verkauft drei Attraktionsbündel: All-Inclusive ab 122,55 €, Explorer ab 75,05 € und Essentials ab 59 €. Turbopass bietet den Madrid City Pass ab 79,90 € und den Madrid Flex Pass ab 59,90 €. Dazu kommt die Paseo del Arte Card, ein Kombiticket der drei großen Museen.
Ist der Nahverkehr in den Madrid-Pässen enthalten? +
In den kommerziellen Attraktionspässen von Go City und Turbopass nicht. Metro, Bus und Cercanías deckt nur die offizielle Madrid City Card ab, die ein Abono Turístico für die Zone A enthält. Alternativ kaufst du das Abono Turístico direkt am Automaten der Metro. Wer zentral wohnt und viel läuft, kommt in Madrid auch mit Einzelfahrscheinen aus.
Gilt die Madrid City Card für das Prado-Museum? +
Nicht als pauschaler Freieintritt. Die City Card ist im Kern ein Nahverkehrsticket mit angeschlossenem Rabattheft, die Vorteile bei den über 40 Partnern reichen von freiem Eintritt bis 30 % Nachlass und fallen je Haus unterschiedlich aus. Für den Prado, das Reina Sofía und das Thyssen-Bornemisza als Paket ist die Paseo del Arte Card oder ein Go-City- beziehungsweise Turbopass-Bündel die klarere Lösung.
Lohnt sich ein Madrid-Pass? +
Das entscheidet dein Programm. Teile den Passpreis durch die Zahl der Ziele, die du wirklich ansteuerst, und vergleiche das Ergebnis mit den Einzeltickets. Teure Posten wie die Tagesausflüge nach Toledo oder Segovia, die Flamenco-Show und die Bernabéu-Stadiontour lassen ein Bündel schnell aufgehen. Wer vor allem durch Viertel bummelt, den Retiro-Park besucht und nur ein, zwei Museen ansteuert, fährt mit Einzeltickets günstiger.