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Außergewöhnliches New York

Besonderheiten und Geheimnisse des Big Apple

New York City ist eine überwältigende Stadt, die äußerst viel zu bieten hat. Das Empire State Building, der Central Park, der Times Square oder die Brooklyn Bridge sind aber nur die Spitze des Eisbergs. Die „großen“ Sehenswürdigkeiten des Big Apple kennt so ziemlich jeder. Vor allem für Erstbesucher sind sie ein absolutes Muss. Doch abseits der viel betretenen Pfade hat New York noch weit mehr zu bieten. Wir zeigen Euch die Attraktionen und Orte, die weniger bekannt sind und teilweise sogar im Verborgenen liegen.
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City Climb

Chelsea, Manhattan

Das New York Edge ist zwar kein Geheimtipp, aber etwas ganz Besonderes: Die gläserne Aussichtsplattform des Super-Wolkenkratzers „30 Hudson Yards“ (auch bekannt als „North Tower“) ist seit seiner Eröffnung Anfang 2020 eine der Touristenattraktionen schlechthin. Hier habt ihr auf 340 Metern Höhe einen fantastischen Blick über New York.

Die Plattform ist umrahmt von circa 3 Meter hohen Glaswänden, die leicht nach außen geneigt sind. Das ermöglicht einen atemberaubenden Rundumblick über Manhattan und den Hudson River. Durch den teilweise verglasten Boden könnt ihr sogar bis auf die Straßenschluchten unter euch schauen. Das ist definitiv nichts für Schwindelfreie.

Neu und noch weniger für Menschen mit Höhenangst geeignet ist die Attraktion, die ihr seit September 2021 buchen könnt: „City Climb at the Edge“. Von der Aussichtplattform aus könnt ihr über eine Außentreppe bis zur Spitze des Towers auf knapp 400 Meter steigen – natürlich gesichert. Das macht die Attraktion zum höchsten Klettersteig an einem Gebäude weltweit.

Oben angekommen können sich die besonders Mutigen rücklings über die Kante lehnen und euch fotografieren lassen. Diese Bilder werden sogar euren Freunden zu Hause den Atem verschlagen.

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Modern Pinball NYC Arcade

Rose Hill, Manhattan

Es gibt mehrere Bars in New York, wo ihr alte Arcade-Klassikern wie Pacman oder Space Invaders spielen könnt. Doch das Modern Pinball NYC Arcade ist etwas Besonderes: in diesem Museum könnt ihr euch nicht nur an über 30 Flipper-Automaten ausprobieren, sondern erfahrt auch zu jedem „Ausstellungstück“ die Geschichte und die Hintergründe.

Im Modern Pinball NYC Arcade ist alles auf das Wesentliche reduziert: Es gibt weder Musik noch Getränke oder Essen zu kaufen, an den Wänden hängen stummgeschaltete Fernseher, auf denen Flipper-Dokumentationen zu sehen sind, über den Pinball-Automaten hängen Tafeln mit Informationen zu dem jeweiligen Gerät. Das liebevoll eingerichtete Museum wurde vom New York Magazine bereits als einer der besten Orte in der Kategorie „Fun & Nightlife“ ausgezeichnet.

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Aqueduct Racetrack

Jamaica, Queens

Die einzige Pferderennbahn in New York City liegt ganz in der Nähe des JFK-Airports. Dieser Ort hat schon für Filme wie „Lucky Number Slevin“ oder der HBO-Erfolgsserie „The Sopranos“ als Schauplatz gedient. Sogar Papst Johannes Paul II hielt hier 1995 eine Messe vor mehreren tausend Menschen.

Direkt an die Pferderennbahn angeschlossen ist eine weitere Besonderheit: Das Casino Resorts World New York City. Es ist das perfekte Ziel, wenn ihr Las Vegas Feeling in New York erleben wollt. Bislang ist es die einzige Spielbank innerhalb der „five borroughs“, der fünf Hauptstadtteile New Yorks.

Doch das könnte sich bald ändern, denn es gibt bereits Investoren, die Interesse für den Bau eines noch größeren Casinos angemeldet haben, und zwar mitten in Manhattan. Das wäre dann der erste Glücksspielkomplex direkt im Herzen des Big Apple. Die Pläne sind jedoch noch nicht bestätigt. Bis es soweit ist, empfehlen wir die Fahrt nach Queens, wenn ihr in New York euer Glück herausfordern wollt.

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The Brooklyn Superhero Supply Store

Park Slope, Brooklyn

Wenn es irgendwo auf der Welt tatsächlich einen Shop geben sollte, der Zubehör für Superhelden verkauft, dann ja wohl in New York. Egal ob du eine Dose Antimaterie oder spezielle Laborausrüstung benötigst: Hier bekommst Du alles, was du als Superheld brauchst.

Der Laden ist mit absoluter Liebe zum Detail gestaltet. Das sieht man bereits am Schild, das auf die Öffnungszeiten hinweist:

„Due to a faulty time vortex, store hours may occur in the distant past or not at all“

Nach Aussagen des Besitzers Chris Eckert sind Capes der Verkaufsschlager schlechthin. Das liegt vielleicht daran, dass ihr euer potentielles neues Cape direkt im Laden in einem „zertifizierten Cape-Tester“ ausprobieren könnt.

Als besonderes Extra gibt es sogar eine Geheimtür, hinter der sich ein Workspace für junge Science-Fiction-Schreiber und Comic-Zeichner befindet. In diesem Geheimraum treffen sich Gleichgesinnte, um gemeinsam an ihren textlichen und zeichnerischen Fähigkeiten zu arbeiten. Wenn ihr mit Kindern unterwegs seid, führt sie unbedingt zu diesem Shop. Sie werden ihn lieben.

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Please don’t tell Bar

East Village, Manhattan

In der Prohibitionszeit von 1920 bis 1933 etablierten sich in New York und in vielen anderen Städten sogenannte „Speakeasy“-Bars, zu Deutsch „Flüsterkneipe“: Das waren Geheimbars, versteckt hinter Fassaden von Wäschesalons, Tierhandlungen und anderen unauffälligen Läden.

In diesen Bars trafen sich Menschen, um unter Ausschluss der Öffentlichkeit Bier und hochprozentige Spirituosen zu konsumieren. Damit die Tarnung nicht auffliegt, waren Gäste dazu angehalten, sich leise zu unterhalten – daher der Name. Beliefert wurden diese Etablissements von der Mafia.

Das Ende der Prohibition läutete das Ende der Speakeasy-Bars ein, von denen es nach Schätzungen allein in New York zwischen 10.000 und 100.000 gegeben hatte. Das Prinzip der Geheimhaltung machen sich aber noch immer Bars in New York zunutze, allen voran die PDT-Bar:

Im unscheinbaren Hot-Dog-Restaurant „Grif Dogs“ gibt es eine Telefonzelle. Nimmt man dort den Hörer ab und wählt die 1, wird eine Geheimtür geöffnet, durch die man Zugang in die geheime Bar erhält. Hier erwarten euch tolle Cocktails wie der „Mezcal Mule“ und eine ganz besondere Atmosphäre.

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Das versteckte U-Bahn Ventilationssystem

Brooklyn Heights, Brooklyn

Der New Yorker Stadtteil beginnt am südlichen Ende der Brooklyn Bridge und liegt gegenüber des Financial Districts. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick auf Manhattan. Der Stadtteil ist aber vor allem bekannt wegen der vielen Brownstone-Reihenhäuser.

Der Sandstein verleiht dem Viertel seinen typischen Look und einen ganz besonderen Charme. Daher diente es als Schauplatz für Serien wie „Bill Cosby Show“ oder Filme wie „Die drei Tage des Condor“ und „Mondsüchtig“.

Doch eines dieser Häuser ist nicht das, was es zu sein scheint, denn hinter der Fassade der Adresse „58 Joralemon Street“ leben keine Menschen: Sie beherbergt das Ventilationssystem der U-Bahn. 1907 wurde das Gebäude von der „Interborough Rapid Transit Company“ gekauft.

Es wurde vollständig entkernt und beherbergt seitdem das Ventilationssystem sowie den Notausgang am östlichen Ende des Joralemon Street Tunnels. Das Gebäude ist heute im Besitz der „New York City Transit Authority“. Einen Blick nach innen zu riskieren ist leider nicht möglich, trotzdem kommen immer wieder Touristen nach Brooklyn Heights, um sich die mysteriöse Häuserfassade anzusehen.

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City Hall Subway Station

Civic Center, Manhattan

Eine weitere geheimnisvolle Attraktion, die ebenfalls auf die „Interborough Rapid Transit Company“ zurückgeht, ist die stillgelegte U-Bahn-Station unter dem New Yorker Rathaus. Sie war der Startbahnhof der der ersten New Yorker U-Bahnstrecke, der Manhattan Main Line, und von 1904 bis 1945 in Betrieb.

Das Transit Museum in New York bietet Führungen an, sodass der Bahnhof, der im neoromantischen Stil erbaut wurde und wirklich sehenswert ist, von Touristen betreten werden kann. Komplett stillgelegt ist die Station allerdings nicht: die Züge der Linie 6 durchfahren sie mehrmals am Tag, da sie den Bahnhof als Wendemöglichkeit zwischen Ankunfts- und Abfahrtsbahnhof der benachbarten Station „Brooklyn Bridge“ benutzen. Bis heute ist es erlaubt, sich während der Durchfahrt der Station im Zug aufzuhalten. So kann man die stillgelegte Station auch bequem bei der Durchfahrt bestaunen.

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Berliner Mauer

Verschiedene Orte

Das die Berliner Mauer im Jahre 1989 fiel und so den Weg freimachte für die Wiedervereinigung Deutschlands, ist jedem bekannt. Dass man jedoch im über 3.000 Kilometer entfernten New York Teile der Berliner Mauer bestaunen kann, weiß vielleicht nicht jeder.

2001 besuchte Kofi Annan, der damalige Generalsekretär der Vereinten Nationen, die Stadt Berlin. Dort wurde ihm nicht nur die Ehrendoktorwürde der Freien Universität Berlin verliehen, er bekam auch ein ganz besonderes Geschenk: Der damalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse und der ehemalige Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, schenkten den USA drei Mauerteile, die von ihrem ursprünglichen Standort, dem Leipziger Platz, in die USA transportiert wurden.

Dort stehen sie noch heute, und zwar im Garten des Hauptgebäudes der Vereinten Nationen. An vier weiteren Orten im Big Apple könnt ihr ebenfalls Teile der Berliner Mauer entdecken: auf der Kowsky-Plaza in The Battery, im Museum of Modern Art, in Ripley’s „Believe it or Not“-Museum und im USS Intrepid-Museum.

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Die Kanone

The Battery, Lower Manhattan

In der Nähe des Mauerstücks gibt es auch ein weiteres europäisches Kulturgut zu sehen: die „Battery Park Cannon“. Experten schätzen das Artefakt auf 1660 oder früher und gehen davon aus, dass diese Kanone das älteste Stück europäischer Geschichte in New York ist. Die Kanone wurde nicht von Europa in die USA gebracht, sondern von europäischen Kolonialisten hier erbaut. Auf der Plakette ist zu lesen:

„This ancient cannon was exhumed in 1892 on the site of no.55 broadway on the corner of exchange alley or the highway leading to the fortification called oyster pasty 1695-1783 presented to the city of new york by william henry mairs placed here by the children of the city history club 1914“

Solltet ihr also in der Nähe des Battery Parks sein, solltet ihr euch die Kanone auf jeden Fall ansehen.

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Die alte niederländische Mühle

Douglaston, Queens

Der Alley Pond Park in Queens ist der neunt-größte der Stadt und abseits seiner monumentalen Besonderheiten eine absolute Empfehlung: kleine Rohrkolben-Teiche, Wiesen und Wälder sowie lange Spazierpfade laden zum Verweilen und Abschalten ein. Hier steht nicht nur der älteste noch lebende Baum der Stadt, sondern auch eine pittoreske Kuriosität: eine alte niederländische Mühle.

Das Bauwerk stand ursprünglich auf dem Grundstück des „Douglaston Manor“ und war für die Wasserversorgung der anliegenden Farm zuständig. Aufgrund der wachsenden Bevölkerung und dem sich daraus ergebendem Platzmangel sollte die Windmühle zerstört werden.

Durch eine erfolgreiche Kampagne konnten die Bürger jedoch erreichen, dass die Mühle abgetragen und im „Alley Pond Environmental Center“ wieder errichtet wurde. 1988 wurde sie durch Brandstiftung zerstört. Da sie versichert war, war es jedoch möglich, eine Replika anzufertigen, die noch heute im Alley Pond Park steht.

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Das Mais-Labyrinth

Bellerose Manor, Queens

Eine weitere Besonderheit, die sich vor allem für einen Ausflug mit den Kindern eignet, ist das Maislabyrinth auf dem Grundstück des Queens County Farm Museum. Es ist auf eine Fläche von über 1 Hektar angelegt und beschäftigt kleine wie große Besucher mit Rätseln und dem Sammeln von Hinweisen. Fügst du alle Teile zusammen, findest du deinen Weg ganz sicher wieder hinaus.

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The Campbell Bar

Grand Central Station, Manhattan

Die Grand Central Station ist ein imposantes Bauwerk, dass auf jedem Fall auf deinem Besichtigungsplan stehen sollte. Nicht umsonst zählt es mit durchschnittlich 20 Millionen Besuchern pro Jahr zu den bestbesuchten Sehenswürdigkeiten der Welt. Es gibt aber einen Teil der Grand Central Station, den nicht unbedingt jeder kennt.

The Campbell Bar befindet sich im ehemaligen Büro des Industriemagnaten John W. Campbell, einem Freund von Cornelius Vanderbilt, der für den Bau der Grand Central Station verantwortlich war.

Das ehemalige Büro wurde behutsam umgebaut, damit so viele Details wie möglich erhalten bleiben, zum Beispiel der alte steinerne Kamin, Campbells Safe, die handgemalte Decke und das große Glasfenster.

Diese stummen Zeugen der Vergangenheit und die minimalistische Auswahl an edlen Cocktails und Snacks machen diesen Ort zu etwas ganz Besonderem.

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Astoria’s Steinway Piano Factory

Ditmars Steinway, Queens

Steinway ist ein Name, den auch Nicht-Musiker höchstwahrscheinlich schon einmal gehört haben. Der Deutsch-US-amerikanische Hersteller ist bekannt für die Herstellung von Pianos und Flügeln auf oberstem Niveau. Auf der ganzen Welt gibt es lediglich zwei Werke: in Hamburg und in New York. Seit 1880 stellt die Firma die edlen Instrumente her, die zum Großteil in aufwendiger Handarbeit gefertigt werden und deren Preise nicht selten die 100.000 Euro-Marke übersteigen.

Das Werk befindet sich in der Nähe des Stadtteiles Astoria Queens und bietet Besichtigungen an, wo du hautnah dabei zusehen kannst, wie die geschickten und äußerst erfahrenen Handwerker ihre Arbeit verrichten. Die Tour dauert circa zwei Stunden.

Aus Sicherheitsgründen dürfen Menschen mit Herzschrittmachern nicht an der Führung teilnehmen. Auch diejenigen, die auf einen Rollstuhl oder Gehhilfen angewiesen sind, können wegen der vielen Barrieren innerhalb der Fabrik leider nicht daran teilnehmen. Das Tragen offener Schuhe sowie das Fotografieren ist ebenfalls nicht erlaubt.

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Greenacre Park

Turtle Bay, Midtown East

Mitten in der Stadt ist ein kleiner Diamant versteckt: der Greenacre Park. Auf drei kleinen Etagen können Besucher das intime Entspannungserlebnis genießen und der Hektik der Großstadt entfliehen. Mittelpunkt der Grünfläche bildet der circa sieben Meter hohe Wasserfall, dessen Rauschen die Besucher auf magische Art vom Lärm der Metropole entkoppelt.

Heizelemente sorgen für Wärme in den kälteren Monaten, ein kleines Café bedient das leibliche Wohl. Der Park wird privat verwaltet von der Greenacre Foundation und soll allen Einwohnern und Besuchern New Yorks einen Rückzugsort bieten.

Daher ist dort vieles, was die Ruhe stören könnte, nicht erlaubt: Das Spielen von Instrumenten oder anderer Audioquellen, Fahrräder und Skateboards, Rauchen sowie der Konsum alkoholischer Getränke.

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Company XIV

Bushwick, Brooklyn

Es ist gar nicht so einfach, dieses Etablissement zu beschreiben. Das Theater bietet eine wilde Kombination aus Ballett, Zirkus und Burlesque in einer einzigartigen Underground-Atmosphäre. Nicht umsonst wird das Theater von vielen Zeitschriften in den höchsten Tönen gelobt. „Genius“ sagt die New York Times, „A wild place“ die Washington Post und das Magazin Forbes titelt:

„Truly one oft he best things to do in New York on any occasion“

Das Company XIV ist die perfekte Empfehlung, wenn du ein Fan von Tanzshows bist, aber eher die besondere Unterhaltung suchst – fernab von den „normalen“ Shows wie Mamma Mia oder Les Miserables.

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The Box

Bowery, Upper East Side

In diesem Etablissement könnt ihr eine ebenso wilde Mischung erleben. Auf einer wesentlich kleineren Fläche von knapp 600 Quadratmetern, aufgeteilt auf eine Lobby und zwei Floors, finden entweder 288 Gäste für Partys oder 125 Gäste für ein gemütliches Dinner Platz.

Hier könnt ihr, je nach Programm, ebenfalls eine wilde Mischung aus Burlesque und exzentrischer Tanzshow erfahren. Im Gegensatz zur Company XIV ist die Fläche – wie der Name bereits sagt – wesentlich kleiner und eher zum Tanzen ausgelegt. Sieht man sich die Reviews zu the Box an, so findet man haufenweise Lob: „This was the best evening of my life“ titelt ein Besucher, „Satans playground“ ein anderer. The Box ist definitiv einer der Geheimtipps auf der Upper-Eastside.

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Avant Gardner

East Williamsburg, Brooklyn

Wenn wir schon beim Thema Clubs sind, sollte auch das Avant Gardner, das sich selbst als „Epizentrum der New Yorker Entertainment-Szene“ bezeichnet, nicht fehlen: Auf vier verschiedenen Floors kannst du die Nacht zum Tag machen. Die Veranstaltungsstätte nimmt einen kompletten Industrie-Häuserblock ein und bietet auf über 7.000 Quadratmetern alles, was das Feierherz begehrt.

„The Great Hall“ ist mit über 1.000 Quadratmetern der größte Floor und ist perfekt für Konzerte und größere Events. Dort sind schon Künstler wie Aphex Twin oder Grammatik aufgetreten. Die „Kings Hall“ ist etwas gemütlicher, ist aber mit ihrem Platzangebot für circa 800 Menschen noch immer weit entfernt davon, als klein bezeichnet werden zu können.

„The Brooklyn Mirage“ ist ein Outdoorbereich, der sich in der Mitte des Komplexes befindet. Hier kannst du unter freiem Himmel dem Morgen entgegentanzen in einer einzigartigen Atmosphäre, die du so schnell nicht mehr vergessen wirst. Abgerundet wird das Angebot der Superlative durch den „Lost Circus“-Floor. Der kreisrunde Saal mit Spiegelwänden ist im Stil der 1920er eingerichtet und wird zum Tanzen oder auch für Comedy-Programme genutzt.

Was alle Floors eint sind hochmoderne Musikanlagen, Videoprojektionen und ein ganz besonderes Flair, wodurch sich das Avant Gardner die Bezeichnung „Epizentrum“ wirklich verdient.