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Safaris in Afrika: Alles über das besondere Naturerlebnis

Vor noch nicht allzu langer Zeit war eine Safari in Afrika gleichbedeutend damit, auf die Jagd zu gehen – vor allem auf die „Big Five“ des Kontinents in Form von Büffel, Elefant, Löwe, Leopard und Nashorn. Zwar geht es auch heute noch vielen Besuchern um diese Tiere, aber geschossen wird meist nur noch mit leistungsstarken Fotoapparaten.

Allerdings sind Safaris immer noch sowohl etwas Besonderes für Europäer als auch eine Urlaubsform, die Vorbereitung und Sachverstand benötigt. Doch der Aufwand lohnt sich, denn die faszinierende Tierwelt von Afrika einmal mit eigenen Augen zu sehen, ist ein unvergessliches Erlebnis. Zudem locken viele afrikanische Reiseziele mit einer landschaftlichen Vielfalt und Schönheit, wie sie nirgendwo sonst auf der Welt zu finden ist.

Eine Safari in Afrika sollte deshalb für jeden Menschen auf der „Bucket List“ stehen. Wie bereits erwähnt, erfordert sie aber eine gewisse Organisation vorab, sei es auf eigene Faust, durch ein Reisebüro oder als Kombination. Es lohnt sich in jedem Fall, vor dem Gang ins Reisebüro zumindest grobe Eckpunkte zu kennen: Wann will ich reisen? Wohin? Und was möchte ich dabei unbedingt sehen? Dann verspricht die Safari zu einem rundum gelungenen Urlaub zu werden und die Chance, einen Blick auf jeden der „Big Five“ sowie auf viele weitere Wildtiere Afrikas zu erhaschen, ist hoch.

Afrika Safari – ein Überblick

Wer das Wort „Safari“ hört, denk unmittelbar an Afrika. Es handelt sich also um einen Begriff, der in direkter Verbindung mit dem Kontinent steht und so ziemlich jeder weiß, was damit gemeint ist – zumindest heutzutage. Tatsächlich hatte er aber früher, wie eingangs erläutert, eine andere Bedeutung und bezog sich auf die Jagd von Wildtieren. In solchen Fällen ist von der Jagdsafari die Sprache, die mittlerweile aber glücklicherweise selten geworden ist; auch, weil das Jagen der Tiere vielerorts verboten wurde. Die Safari bezeichnet in der modernen Zeit also eher eine Fotosafari, sprich eine spezielle Art der Reise nach Afrika, bei der es vor allem darum geht, die Wildtiere zu sichten, zu beobachten und zu fotografieren. Für viele Menschen steht dabei das Naturerlebnis in den unberührten Landschaften der Nationalparks in Südafrika im Vordergrund.

Dass die Safari direkt mit Afrika verknüpft wird, liegt auch an der Herkunft des Wortes. Es kommt nämlich aus der ostafrikanischen Sprache Swahili und bedeutet eigentlich etwas wie ein langer Spaziergang. Mittlerweile wird er von den Einheimischen aber für Reisen jeglicher Art genutzt. Im englischen sowie deutschen Sprachgebrauch wird hingegen nur eine Reise in der geschilderten Form als Safari bezeichnet – somit ist sie auch nur in Afrika möglich. Genau genommen, führt eine Safari meist in eine kleine Auswahl an afrikanischen Ländern, die als besonders wildtierreich auf der einen und als vergleichsweise sicher auf der anderen Seite gelten. Dazu gehören zum Beispiel

  • Kenia,
  • Namibia,
  • Südafrika,
  • Botswana und
  • Tansania

Seit einigen Jahren entwickeln sich aber auch immer mehr sogenannte Tauchsafaris. Wie der Name bereits vermuten lässt, wird dabei die Unterwasserwelt erkundet und fotografiert. Alles in allem ist die Safari in sämtliche Ausprägungen zu einem wichtigen Wirtschaftszweig in den entsprechenden afrikanischen Ländern herangewachsen. Die meisten Menschen entscheiden sich schließlich für eine geführte (Klein-) Gruppenreise mit Übernachtung direkt in der Wildnis, beispielsweise in speziellen Lodges oder Glamping-Zelten mitten in den Nationalparks. Dementsprechend groß ist die Nachfrage nach solchen Angeboten. Aber auch als Selbstfahrerreise ist die Safari in einigen Ländern möglich, wenn mehr Flexibilität sowie Individualität gewünscht ist. Umso wichtiger ist dann eine ausgiebige Vorbereitung, um auch auf eigene Faust sicher unterwegs zu sein. Deshalb ist die Selbstfahrerreise nur in einigen afrikanischen Ländern zu empfehlen und wird meistens, wenn überhaupt, in Namibia durchgeführt.

Afrika Safari – die wichtigsten Länder und Reisezeiten

Wohin die eigene Safari führen soll, hängt also von der Art der Reise ab, ob es sich um eine Individual- oder Gruppenreise handelt. Bei der Entscheidung spielen aber noch weitere Faktoren eine Rolle. Dazu gehört die Reisezeit, denn je nachdem, wann die Reisenden nach Afrika kommen wollen beziehungsweise können, eignen sich unterschiedliche Reiseziele besser oder schlechter. Zudem bieten all die genannten Länder neben hervorragenden Voraussetzungen für eine klassische Safari noch weitere Highlights. Wer die Reise nach Afrika auch mit einem Bade-, Tauch-, Wander- oder einer anderen Art von Urlaub verknüpfen möchte, sollte das Reiseziel deshalb ebenfalls mit Bedacht auswählen. Es lohnt sich also, sich einmal intensiver mit den infrage kommenden Nationen und ihren Besonderheiten auseinanderzusetzen, um die richtige Entscheidung für die (erste) eigene Safari zu treffen:

Namibia

Es gibt gleich mehrere Gründe, weshalb Namibia für viele Menschen die erste Wahl ist, um auf Safari zu gehen. Einerseits handelt es sich um ein vergleichsweise sicheres Reiseland, was vor allem Menschen anlockt, die das erste Mal oder auf eigene Faust eine Safari erleben möchten. Gleichzeitig bietet Namibia ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Allerdings ist die Wildtierdichte in Namibia geringer als in vielen ostafrikanischen Ländern. Eine Garantie, die „Big Five“ zu sehen, gibt es daher nicht. Dennoch tummeln sich zahlreiche Wildtiere verschiedenster Spezies in den Landschaften, die zugleich abwechslungsreich und per se wunderschön sind. Wer vor allem der Natur wegen nach Afrika kommt, ohne gezielt eine gewisse Tierart sehen zu wollen, ist in Namibia daher bestens aufgehoben. Das Land lockt außerdem mit viel Abwechslung. Besucher können hier zum Beispiel:

  • im Tirasgebirge wandern,
  • Robbenkolonien in Cape Cross besuchen,
  • eine Trekking-Tour im Fish River Canyon machen,
  • im Damaraland seltene Wüstenelefanten beobachten,
  • im Erongogebirge klettern,
  • in den Höhlen der Gebirge tauchen,
  • an den Küsten im Meer baden,
  • die Namib Wüste durchqueren oder natürlich
  • im Etosha Nationalpark eine klassische Safari machen.

Damit ist die Liste noch lange nicht zu Ende. Gebirge, Wüsten, grüne Landschaften oder sogar wohltuendes Meerwasser – in Namibia ist alles zu finden, was das Herz von Naturliebhabern begehrt. Das Land gilt zudem als optimales Reiseziel für eine Reise nach Afrika oder eine klassische Safari mit Kindern, weshalb es auch für Familien mittlerweile spezielle Angebote gibt. Insgesamt ist die Auswahl groß und so findet in Namibia jeder eine Reiseart und -route ganz nach dem eigenen Geschmack. Es ist daher empfehlenswert, entweder eine vorgefertigte Natur- und Erlebnisreise in Namibia zu buchen oder sich bei der Planung auf eigene Faust zumindest durch ein (Online-) Reisebüro beraten zu lassen. Dann ist die Safari in Namibia vergleichsweise einfach, sicher und günstig möglich.

Bleibt nur die Frage nach der Reisezeit offen: Das Klima in Namibia ist geprägt durch die Trocken- und die Regenzeit. Die Trockenzeit von Mai bis Dezember gilt als gute Reisezeit, um das Land in all seinen Facetten zu erkunden. Dann kommen auch vermehrt Wildtiere zu den Wasserlöchern, sodass sich optimale Gelegenheiten für eine Fotosafari bieten. Allerdings ist dieser Zeitraum, vor allem der Juni und Juli, auch der kälteste in Namibia. Für einen Standurlaub sind daher der Oktober und November besser geeignet, wenn die Temperaturen tagsüber wieder auf 30 Grad Celsius oder mehr steigen. Es kann dann allerdings zu ersten Regenfällen kommen, denn jetzt (Mai) herrscht in Namibia schon die „kleine Regenzeit“. Ab Ende Dezember bis April ist schließlich mit häufigeren Niederschlägen zu rechnen. Das sorgt aber dafür, dass sich die Landschaften in sattem Grün zeigen und die Natur überall erblüht. Auch die Regenzeit hat in Namibia also ihren Reiz und jetzt lassen sich vor allem Leoparden sowie Geparden sehr gut beobachten. Prinzipiell ist Namibia demnach ein ganzjährig geeignetes Reiseziel.

Südafrika

Auch in Südafrika ist eine Safari möglich, dennoch handelt es sich nicht um ein klassisches Safariland. Viele der Landschaften sind nämlich nicht mehr unberührt, was auch für die Nationalparks gilt. Zudem ist die Wildtierdichte geringer als in so manch anderem afrikanischen Staat. Wer das echte „Feeling“ wünscht, ist in Südafrika daher nicht am richtigen Reiseziel. Dennoch handelt es sich um ein unglaublich spannendes Reiseland mit zahlreichen Highlights, wie:

  • Drakensberge,
  • Garden Route,
  • iSimangaliso-Wetland-Park,
  • Johannesburg,
  • Kalahari Wüste,
  • Kap der Guten Hoffnung,
  • Kapstadt,
  • Krüger Nationalpark,
  • Panorama Route,
  • West Coast Nationalpark,
  • Winelands.

Vor allem im Krüger Nationalpark lässt sich durchaus auch eine klassische Safari durchführen. Einsamkeit in einer unberührten Naturlandschaft darf dabei zwar nicht erwartet werden. Dennoch ist die Chance auf eine Sichtung zahlreicher Wildtiere groß, darunter auch die „Big Five“. Ebenso gibt es in Südafrika spezielle Tierfarmen, auf deren Gelände kleine Safaris angeboten werden. Die Preise sind dafür allerdings meist höher als für eine Safari in Namibia oder anderen Reisezielen.

Wer nach Südafrika reisen möchte, kommt am besten in den Monaten März, April, Mai, August, September oder Oktober. Ist eine Wildtiersichtung das vorrangige Ziel, ist im südafrikanischen Norden der Zeitraum zwischen April und September am besten geeignet. Rund um Kapstadt oder, um Tiernachwuchs zu entdecken, sind November bis März die empfehlenswerten Monate. Zwischen Juni und November zeigen sich zudem vor den Küsten von Südafrika unzählige Wale.

Kenia

Kenia könnte als Geburtsstätte der modernen Safari bezeichnet werden und ist daher für viele Menschen die Anlaufstelle schlechthin, um die afrikanischen Wildtiere hautnah zu erleben. Auch lockt es mit vergleichsweise günstigen Preisen, allerdings nicht ohne Grund. Leider gehört Kenia nämlich nicht zu den sichersten Reisezielen in Afrika, weshalb von Reisen auf eigene Faust wie Selbstfahrerreisen eher abgeraten wird. Wer dennoch nach Kenia kommen möchte, sollte sich in einem Reisebüro beraten lassen und bestenfalls eine geführte (Gruppen-) Reise buchen. Dann lässt sich die weltberühmte Masai Mara bestaunen, wo tatsächlich noch unberührte Natur und eine artenreiche Tierwelt warten – und wo die Wahrscheinlichkeit groß ist, einen Blick auf die „Big Five“ zu erhaschen.

Botswana

Auch Botswana ist keine Reise für „Anfänger“, die noch niemals zuvor in Afrika waren. Es empfiehlt sich also, erst einmal andere Reiseziele wie Namibia oder Tansania anzusteuern. Anschließend ist Botswana durchaus eine sehenswerte Ergänzung, denn dort lässt sich die Natur noch einmal von einer ganz anderen Seite bestaunen. In Botswana gibt es eine große Vielfalt an Landschaften, die unterschiedlichen Wildtieren einen Lebensraum bieten. Dazu gehören auch seltene Tierarten wie Wildhunde oder Schabrackenhyäne. Botswana ist zudem ein eher ruhiges Reiseland, wo keine Touristenmassen befürchtet werden müssen. Das liegt aber auch an den hohen Preisen, die dort für eine Safari anfallen – und die deutlich über jenen in Namibia, Kenia oder Tansania liegen.

Tansania

Für jeden, der in Ostafrika eine Safari machen möchte, ist zudem Tansania eine Überlegung wert. Es stellt schließlich eines der sichersten Reiseländer des Kontinents dar und bietet zugleich hervorragende Bedingungen für eine Safari. Dabei wird vor allem zwischen zwei Routen unterschieden: eine im Norden und eine im Süden. Während im Norden der Arusha Nationalpark wartet, der am besten auf dem Pferdrücken erkundet wird, lockt im Süden der riesige Ruaha Nationalpark, der noch kaum von Touristen entdeckt ist und sich daher besonders ursprünglich präsentiert. Das Selous-Wildreservat wurde sogar zum UNESCO-Welterbe erklärt. Wer nach Tansania reist, sollte zudem einen Abstecher zu den Traumständen von Sansibar einplanen.

Afrika Safari – wichtiges rund um die Kamera

An Auswahl mangelt es also nicht, wenn es um Reiseziele für eine klassische Safari oder eine moderne Variation geht, beispielsweise in Kombination mit einem „Roadtrip“ durch das Land. Allerdings bringt eben auch jedes Land spezifische Besonderheiten und Gefahren mit sich, weshalb eine ausgiebige Planung vorab essentiell ist. Das gilt ebenfalls bezüglich der Ausrüstung, damit bei der Safari nichts Wichtiges fehlt. Dabei steht natürlich die Kamera im Vordergrund, ansonsten würde es sich um keine waschechte Fotosafari handeln. Für wen das Erlebnis im Vordergrund steht, dem reicht in vielen Fällen auch das Smartphone für Schnappschüsse aus. Schließlich haben moderne Smartphone oft qualitativ hochwertige Kameras verbaut, die zudem relativ simpel sehr gute Aufnahme machen. Nicht fehlen darf dann im Gepäck aber natürlich ein mobiles Ladegerät, damit während der Safari nicht der Akku aufgibt. Schließlich kann es je nach Art der Übernachtung mehrere Tage dauern, bis auf einer Safari wieder eine herkömmliche Steckdose genutzt werden kann.

Soll es sich hingegen nicht nur um Urlaubsschnappschüsse handeln, sondern um professionell anmutende Fotografien, lohnt sich die Mitnahme einer Spiegelreflexkamera. Dann ist es jedoch wichtig, sich vorab mit ihren Funktionen vertraut zu machen – und mit dem notwendigen Equipment. Neben mehreren, vollgeladenen Akkus zum Austauschen gehören dazu auch die richtigen Objektive sowie eventuelle Filter. Weiterhin sollte die Kamera gut versichert sein, um bei Diebstahl oder einer Beschädigung keinen finanziellen Schaden zu erleiden. Vor allem der Sand und Staub in den Nationalparks sowie Wüsten können der Kamera nämlich schnell zum Verhängnis werden. Entsprechende Ausrüstung zu ihrem Schutz und ihrer Reinigung sollte daher ebenfalls eingepackt werden. Und zuletzt gilt natürlich das Motto: lieber zu viele Speicherkarten mitnehmen als zu wenige!

Afrika Safari – weitere wichtige Ausrüstungsgegenstände

Neben der Kamera gibt es noch weitere Dinge, die keinesfalls im Gepäck fehlen dürfen, um eine rundum gelungene Safari zu erleben. Dazu gehört einerseits die richtige Bekleidung, sprich:

  • Dezente, am besten der Natur ähnliche Farben, um die Tiere nicht zu verschrecken.
  • Robuste Kleidung, die schmutzig werden darf, denn nicht immer lassen sich Staub, Schlamm & Co nach der Safari gänzlich entfernen.
  • Komfortable Schuhe mit guter Sohle, um problemlos durch Gelände zu laufen. Flip Flops oder Sandalen können ebenfalls mitgenommen werden, als luftige Alternative in den Unterkünften oder bei Ausflügen in die Städte.
  • Warme Jacken zum Überziehen für die kühlen Abende oder Tierbeobachtungen in der Nacht.
  • Lange Hosen als Schutz vor Sträuchern, Dornen und anderen Verletzungsgefahren beim Pirschen durch die Natur oder Fotografieren auf Knien.
  • Ein schickes Outfit für ein Abendessen im (Hotel-) Restaurant oder einen Ausflug in die Stadt.
  • Lange, aber luftige Kleidung aus Naturmaterialien als Schutz vor Hitze, Sonne und Insekten.

Andererseits sind mit dem Sonnen- und Insektenschutz zwei weitere wichtige Stichwörter gefallen. Eine Kopfbedeckung sollte immer mitgenommen werden, ebenso wie eine Sonnenbrille und Sonnencreme mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor. Zudem ist es wichtig, sich vor dem Urlaub in Afrika ärztlich bezüglich Reiseimpfungen beraten zu lassen – und dabei auch die Frage nach dem Insektenschutz zu klären. Ein starker Mückenschutz ist auf jeder Safari eine große Erleichterung, um lästige „Blutsauger“ fernzuhalten und sich somit auf das schöne Erlebnis konzentrieren zu können.

Extra-Tipp: Besonders effektiv wirkt ein Insektenschutz, wenn nicht nur der Körper damit eingesprüht wird, sondern auch die Kleidung.

Afrika Safari – typischer Ablauf und Verhaltensregeln

Wer jetzt noch unentschlossen ist, dem hilft bei der Entscheidung für oder gegen die Reise nach Afrika vielleicht eine Vorstellung davon, wie ein typischer Tag auf Safari aussehen könnte: Im Regelfall findet die Safari in Kleingruppen sowie mit einem erfahrenen Führer statt. Die Gruppe wird am Morgen bei ihrer Unterkunft abgeholt und über die anstehenden Pläne informiert. Anschließend geht es los zu typischen Orten, wo sich die Wildtiere besonders häufig aufhalten, sodass eine hohe Chance auf eine Sichtung besteht. Je nach Region und individuellen Wünschen, kann die Safari beispielsweise in einem Geländewagen, auf dem Pferderücken, auf einem Kamel oder auch auf einem Boot stattfinden. Ebenso gibt es, wie bereits erwähnt, spezielle Tauchsafaris. Welche Vorkenntnisse die Reisenden dann mitbringen müssen, sollte vorab im Einzelfall geklärt werden. Wurden Tiere wie einer der „Big Five“ gesichtet, erhalten die Reisenden ausreichend Zeit zum Beobachten und Fotografieren, bevor sie am Abend wieder in eine Unterkunft gebracht werden. Diese Unterkünfte wie Lodges liegen häufig an Wasserstellen, wo sich nachts zahlreiche Wildtiere tummeln und somit hervorragend beobachten lassen.

Zuletzt ist es wichtig, auf der Safari einige Verhaltensregeln zu beachten – der eigenen Sicherheit, vor allem aber dem Tier- und Umweltschutz zuliebe. Dann kann eine Safari durchaus eine nachhaltige Reiseart sein. Daher gilt:

  • Tieren und Pflanzen mit Respekt begegnen.
  • Bei Sichtungen ruhig sein.
  • Keinen Müll hinterlassen.
  • Kein offenes Feuer entzünden.
  • Den Anweisungen des Guides folgen.
  • Sicherheitsabstand zu den Wildtieren halten.

Zudem ist es wichtig, beim Gehen auf den Boden zu achten, um nicht auf Pflanzen oder (gefährliche) Tiere zu treten. Nun steht einer gelungenen sowie sicheren Safari nichts mehr im Weg…

Zusammenfassung

Eine Safari in Afrika kann heutzutage schnell und simpel gebucht werden – wie jede andere Reiseform auch. Das heißt jedoch nicht, dass diese besondere Urlaubsform auch nur einen Deut ihrer Magie verloren hätte. Nach wie vor ist es ein unbeschreibliches Gefühl, diese endlose Weite mit buchstäblich Millionen von Fotomotiven zu entdecken und zu genießen. Wer generell Sympathien für Afrika hegt, sollte sich ein solches Abenteuer definitiv nicht entgehen lassen. Es wird unvergesslich sein!