Mallorca ist die größte und vielseitigste der Balearen – und weit mehr als ihr Partyruf vermuten lässt. Neben den langen Stränden der Buchten von Alcúdia und der Playa de Palma gibt es das schroffe Tramuntana-Gebirge als UNESCO-Welterbe, charmante Bergdörfer, eine kulturreiche Hauptstadt und Hunderte versteckter Calas mit türkisem Wasser.
Die Insel lässt sich je nach Vorliebe völlig unterschiedlich erleben: als entspannter Strandurlaub, als aktive Wander- und Radreise oder als Kulturtrip rund um Palma – am besten in Kombination.
Die schönsten Orte und Strände
- Palma – die Inselhauptstadt mit der mächtigen Kathedrale La Seu, der Altstadt und dem Castell de Bellver.
- Serra de Tramuntana – das Welterbe-Gebirge mit Valldemossa, Deià und der Panoramastraße nach Sa Calobra.
- Sóller – das Tal der Orangenhaine, erreichbar mit der historischen Holzeisenbahn von Palma.
- Cap de Formentor – die dramatische Steilküste im Norden mit Leuchtturm und Aussichtspunkten.
- Die Calas im Osten – Buchten wie Cala Llombards, Caló des Moro und Cala Mondragó mit feinem Sand.
Anreise und Mobilität
Mallorca erreichst du fast immer per Flug zum Flughafen Palma (PMI), einem der verkehrsreichsten Spaniens, mit zahlreichen Direktverbindungen aus dem deutschsprachigen Raum. Vom Festland (Barcelona, Valencia, Dénia) gibt es zudem Fähren. Auf der Insel ist ein Mietwagen für die Buchten und die Tramuntana am flexibelsten; Palma selbst erkundest du gut zu Fuß und mit dem Bus.
Beste Reisezeit
Am angenehmsten ist Mallorca im späten Frühling (Mai/Juni) und im September: warmes Badewetter ohne die Hitze und den Andrang des Hochsommers. Frühjahr und Herbst sind ideal zum Wandern in der Tramuntana, der Winter bleibt mild und ruhig – schön für Palma und die Bergdörfer abseits der Saison.