Malta ist ein eigener Inselstaat im Herzen des Mittelmeers und packt auf kleinem Raum erstaunlich viel: Jahrtausende Geschichte, mächtige Festungen, honigfarbenen Kalkstein und tiefblaues Wasser. Die Hauptinsel ist dicht besiedelt, dafür liegt nie etwas weit entfernt.
Neben der barocken Hauptstadt Valletta und der stillen alten Hauptstadt Mdina locken prähistorische Tempel, die Blaue Grotte und gute Tauchreviere. Wer es ruhiger mag, setzt auf die grünere Schwesterinsel Gozo über.
Die schönsten Orte und Strände
- Valletta – die barocke Festungshauptstadt (UNESCO-Welterbe) mit der St. John’s Co-Kathedrale und dem Grand Harbour.
- Mdina – die stille „schweigende Stadt“, die mittelalterliche alte Hauptstadt hoch über der Insel.
- Blaue Grotte – die Meereshöhlen an der Südküste, per Boot von Wied iż-Żurrieq erreichbar.
- Gozo – die grünere Nachbarinsel mit der Zitadelle von Victoria und der Bucht von Ramla.
- Badebuchten – Golden Bay und Mellieħa Bay im Norden sowie die Blaue Lagune auf Comino.
Anreise und Mobilität
Malta erreichst du fast immer per Flug zum Malta International Airport (MLA) bei Luqa, mit zahlreichen Direktverbindungen aus dem deutschsprachigen Raum. Vom Festland (Sizilien) bestehen zudem Fähren ab Pozzallo und Catania. Auf der Insel kommst du günstig mit dem dichten Busnetz voran; ein Mietwagen bringt mehr Flexibilität, allerdings bei Linksverkehr. Nach Gozo setzt die Autofähre ab Ċirkewwa über.
Beste Reisezeit
Am angenehmsten ist Malta im Frühling (April–Juni) und im Herbst (September/Oktober): warm und mild, ohne die Hitze des Hochsommers. Juli und August sind heiß und voll, eignen sich aber bestens zum Baden. Der Winter bleibt mild und grün – ideal für Kultur und Städtetrips, fürs Schwimmen jedoch zu kühl.