Marokko
Souks, Wüste und das Tor zu Afrika
Marokko für deine Reise: Marrakesch und Tanger, dazu Souks, Atlasgebirge, Sahara und Königsstädte, mit den schönsten Städten und Tipps zur besten Reisezeit.
Inhaltsverzeichnis
Marokko ist das Tor von Europa nach Afrika: ein Land aus labyrinthischen Medinas, farbenfrohen Souks, schneebedeckten Atlasgipfeln und den endlosen Dünen der Sahara. Zwischen orientalischem Flair, Königsstädten und Atlantikküste vereint Marokko eine Vielfalt, die auf engem Raum zwischen Mittelmeer, Gebirge und Wüste liegt.
Marokko lässt sich gut auf einer Rundreise erleben, von den Souks und Palästen Marrakeschs über das Atlasgebirge bis zu den Wüstentoren im Süden und der Hafenstadt Tanger im Norden.
Die schönsten Städte in Marokko
- Marrakesch, die rote Königsstadt mit Souks, Gärten und dem Platz Jemaa el-Fna.
- Tanger - Hafenstadt am Tor zur Straße von Gibraltar, Treffpunkt der Kulturen.
Rundreise
Eine Marokko-Rundreise verbindet pulsierende Königsstädte, das Hochgebirge des Hohen Atlas, die Sahara bei Merzouga und das blaue Bergstädtchen Chefchaouen. Ausgangspunkt ist meist Marrakesch, von wo aus sich eine Schleife durch die Wüste bis in die alte Hauptstadt Fès in ein bis zwei Wochen gut bereisen lässt.
Klassische Route: 1-2 Wochen
Die bewährte Schleife ab Marrakesch:
- Marrakesch (2-3 Tage) - Medina, der Platz Djemaa el-Fna, Souks, die Majorelle-Gärten und die Koutoubia-Moschee.
- Hoher Atlas & Kasbahs (1-2 Tage), über den Tizi-n-Tichka-Pass nach Ouarzazate und zur Lehmfestung Aït-Ben-Haddou.
- Wüste Merzouga (1-2 Tage), durch das Dadès- und Todgha-Tal zu den Dünen des Erg Chebbi, Kamelritt und Nacht im Wüstencamp.
- Fès (2 Tage), die größte mittelalterliche Medina der Welt mit den berühmten Gerbereien und Koranschulen.
- Chefchaouen (1-2 Tage), optional das blau getünchte Bergstädtchen im Rif-Gebirge zum Abschluss.
Die wichtigsten Stationen
- Marrakesch, lebendiger Auftakt mit Medina, Souks und Gärten.
- Aït-Ben-Haddou, die filmberühmte Lehmfestung und UNESCO-Welterbe.
- Merzouga - Tor zu den Sahara-Dünen des Erg Chebbi.
- Fès, kulturelles Herz mit der ältesten Universität der Welt.
Praktische Tipps zur Rundreise
Plane die Route passend zur besten Reisezeit - Frühling (März bis Mai) und Herbst (September bis November) sind ideal, im Hochsommer wird die Wüste extrem heiß und in den Atlas-Bergen liegt im Winter Schnee. Zwischen den Städten nutzt du bequem den Zug, für die Wüstenroute eine geführte Tour oder einen Mietwagen. Trage in den Medinas und religiösen Stätten respektvolle Kleidung und plane für die Wüste eine Übernachtung im Camp ein.
Beste Reisezeit
Marokko reicht von der Atlantikküste über die Königsstädte und das hohe Atlasgebirge bis in die Sahara, entsprechend unterschiedlich ist das Klima. Entscheidend für die Planung ist, ob du Städte, Wüste, Berge oder Küste ansteuerst und wie gut du Hitze verträgst.
Die beste Reisezeit auf einen Blick
Am angenehmsten ist Marokko im Frühling (März bis Mai) und im Herbst (September bis November): mild bis warm, gut für Königsstädte, Wüstentouren und das Atlasgebirge. Die Wüste besucht man am besten im Winter (Oktober bis April), die Küste ist ganzjährig mild.
Die Jahreszeiten im Detail
- Frühling (März-Mai): ideal, warm, blühende Täler, angenehm für Städte, Wüste und Wandern.
- Sommer (Juni-August): im Landesinneren (Marrakesch, Fès) und in der Sahara sehr heiß; die Küste bleibt angenehm, in den Bergen ist es kühler.
- Herbst (September-November): wieder mild und stabil, eine der besten Reisezeiten.
- Winter (Dezember-Februar): Küste und Wüstentage mild, Nächte in der Sahara kalt; im Hohen Atlas Schnee und Skisaison.
Regionale Unterschiede
- Königsstädte (Marrakesch, Fès, Meknès): Frühling und Herbst am angenehmsten, Hochsommer sehr heiß.
- Sahara (Merzouga, Zagora): beste Zeit Oktober bis April, große Tag-Nacht-Unterschiede.
- Hoher Atlas (Imlil, Toubkal): Wandern im Frühling bis Herbst, im Winter verschneit und kalt.
- Atlantikküste (Essaouira, Agadir, Casablanca): ganzjährig mild, Essaouira windig, Agadir wärmster Badeort.