Eine Marokko-Rundreise verbindet pulsierende Königsstädte, das Hochgebirge des Hohen Atlas, die Sahara bei Merzouga und das blaue Bergstädtchen Chefchaouen. Ausgangspunkt ist meist Marrakesch, von wo aus sich eine Schleife durch die Wüste bis in die alte Hauptstadt Fès in ein bis zwei Wochen gut bereisen lässt.
Klassische Route: 1–2 Wochen
Die bewährte Schleife ab Marrakesch:
- Marrakesch (2–3 Tage) – Medina, der Platz Djemaa el-Fna, Souks, die Majorelle-Gärten und die Koutoubia-Moschee.
- Hoher Atlas & Kasbahs (1–2 Tage) – über den Tizi-n-Tichka-Pass nach Ouarzazate und zur Lehmfestung Aït-Ben-Haddou.
- Wüste Merzouga (1–2 Tage) – durch das Dadès- und Todgha-Tal zu den Dünen des Erg Chebbi, Kamelritt und Nacht im Wüstencamp.
- Fès (2 Tage) – die größte mittelalterliche Medina der Welt mit den berühmten Gerbereien und Koranschulen.
- Chefchaouen (1–2 Tage) – optional das blau getünchte Bergstädtchen im Rif-Gebirge zum Abschluss.
Die wichtigsten Stationen
- Marrakesch – lebendiger Auftakt mit Medina, Souks und Gärten.
- Aït-Ben-Haddou – die filmberühmte Lehmfestung und UNESCO-Welterbe.
- Merzouga – Tor zu den Sahara-Dünen des Erg Chebbi.
- Fès – kulturelles Herz mit der ältesten Universität der Welt.
Praktische Tipps zur Rundreise
Plane die Route passend zur besten Reisezeit – Frühling (März bis Mai) und Herbst (September bis November) sind ideal, im Hochsommer wird die Wüste extrem heiß und in den Atlas-Bergen liegt im Winter Schnee. Zwischen den Städten nutzt du bequem den Zug, für die Wüstenroute eine geführte Tour oder einen Mietwagen. Trage in den Medinas und religiösen Stätten respektvolle Kleidung und plane für die Wüste eine Übernachtung im Camp ein.