Eine Mauritius-Rundreise funktioniert anders als eine Strecke über Land: Weil die Insel kompakt ist, erkundest du sie meist als Standort-Rundreise mit dem Mietwagen – von einem oder zwei festen Quartieren aus zu Tagesausflügen in den Norden, Westen und Süden. So verbindest du Traumstrände mit Bergen, Wasserfällen und der bunten Hauptstadt Port Louis.
Klassische Route: rund 2 Wochen
Die Insel lässt sich gut in drei Regionen gliedern:
- Norden (3–4 Tage) – der lebhafte Badeort Grand Baie, Strände wie Trou aux Biches und der botanische Garten von Pamplemousses.
- Westen (3–4 Tage) – die Halbinsel Le Morne mit ihrem markanten Berg und der Black-River-Gorges-Nationalpark mit Wanderwegen und Aussichtspunkten.
- Süden (3–4 Tage) – die siebenfarbige Erde und die Wasserfälle von Chamarel, die wilde Südküste und ein Abstecher zur Hauptstadt Port Louis mit Markt und Hafen.
Die wichtigsten Stationen
- Grand Baie – Auftakt im Norden mit Stränden und Nachtleben.
- Black-River-Gorges-Nationalpark – Berge, Wälder und Wasserfälle.
- Chamarel – siebenfarbige Erde und Wasserfall im Süden.
- Port Louis – Hauptstadt mit zentralem Markt und Hafenpromenade.
Praktische Tipps zur Rundreise
Plane die Reise passend zur besten Reisezeit – die kühleren, trockeneren Monate von Mai bis Dezember sind angenehm, der Südsommer ist heiß und feucht mit gelegentlichen Zyklonen. Ein Mietwagen lohnt sich, beachte aber den Linksverkehr. Da die Insel klein ist, reicht oft ein fester Standort für die meisten Ausflüge. Achte beim Schnorcheln auf den Schutz der Korallenriffe und plane Wanderungen für die kühleren Morgenstunden.