Nagasaki ist eine Hafenstadt im Südwesten Japans auf der Insel Kyushu. Weltweit bekannt ist sie als zweite Stadt, die 1945 von einer Atombombe getroffen wurde – heute steht sie als Symbol für Frieden und Mahnung. Der Friedenspark und das Atombombenmuseum erinnern eindrücklich an diese Geschichte.
Zugleich ist Nagasaki einer der spannendsten Orte Japans für kulturelle Begegnungen: Über die Insel Dejima war die Stadt jahrhundertelang das einzige Tor zum Westen. Bis heute prägt eine Mischung aus japanischer, chinesischer und europäischer Kultur das Stadtbild.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Nagasaki
- Friedenspark (Heiwa-kōen) – mit der Friedensstatue und der Mahnung an den Atombombenabwurf vom 9. August 1945.
- Atombombenmuseum – dokumentiert eindringlich die Ereignisse und Folgen des Abwurfs.
- Glover Garden – die Hügelanlage mit historischen westlichen Wohnhäusern und weitem Hafenblick.
- Dejima – die rekonstruierte Handelsinsel, über die Japan einst nur mit den Niederländern Handel trieb.
- Berg Inasa – der Aussichtsberg mit einem der schönsten Nachtpanoramen Japans, erreichbar per Seilbahn.
- Ōura-Kirche – die älteste erhaltene christliche Kirche Japans und UNESCO-Welterbe.
- Chinatown (Shinchi) – das lebendige Viertel mit Restaurants und der Spezialität Champon.
- Gunkanjima (Hashima) – die verlassene „Schlachtschiff-Insel“, per Bootstour erreichbar.
Praktische Tipps
Nagasaki erreichst du über die Insel Kyushu – seit 2022 verbindet der Nishi-Kyushu-Shinkansen die Stadt mit dem Netz Richtung Fukuoka; auch der Flughafen ist gut angebunden. In der Stadt bringt dich die historische Straßenbahn günstig zu fast allen Sehenswürdigkeiten. Die beste Reisezeit sind das milde Frühjahr (März bis Mai) und der Herbst (Oktober/November). Für die Highlights reichen ein bis zwei Tage.