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Öffentliche Verkehrsmittel in Paris

Unterwegs in Paris mit Metro, Bus und Zug

Die französische Hauptstadt Paris zählt zu den beliebtesten Reisezielen der Welt. Da ist es nicht verwunderlich, dass sie über ein exzellentes Transportsystem verfügt. Besucher der Stadt der Liebe können zwar einen großen Teil der Stadt zu Fuß erkunden, doch für größere Strecken zwischen einzelnen Sehenswürdigkeiten lohnt es sich, auf die öffentlichen Verkehrsmittel zurückzugreifen.

  1. Der Nahverkehr in Paris
  2. Die Verkehrsmittel in Paris
  3. Tickets und Preise
  4. Die Metro: Orientierung für Touristen

Der Nahverkehr in Paris

In einer großen Stadt wie Paris kann es schon mal hektisch werden. Und obwohl nichts einen Spaziergang zu Fuß durch die wunderschönen kleinen und großen Straßen von Frankreichs Hauptstadt schlägt, ist man manchmal mit öffentlichen Verkehrsmitteln einfach schneller. Wenn Sie sich mit dem Transportsystem vor Ort vertraut machen möchten, empfehlen wir Ihnen die kostenlosen Liniennetzpläne an den Stationen oder am Flughafen.

Die Eingewöhnung dauert nur kurze Zeit. Sie werden rasch merken, wie effizient und sinnvoll die öffentlichen Verkehrsmittel in Paris sind. Schon bald bewegen Sie sich wie ein Einheimischer durch die Gänge der Metro und können die Stadt auf jede erdenkliche Weise genießen.

Leider ist die Metro mit ihren Drehkreuzen und Treppenzugängen nicht barrierefrei. Physisch beeinträchtigte Besucher sollten daher von der Benutzung der Untergrundbahn absehen. Busse verfügen dagegen über Rampen und ausreichend breite Türen und auch einige Straßenbahnen sind mittlerweile auf die Anforderungen physisch beeinträchtigter Reisender abgestimmt.

Die Verkehrsmittel in Paris

Wie es sich für eine Großstadt gehört, verfügt Paris über eine weit verzweigte Untergrundbahn, die Metro. Eine weitere Transportmöglichkeit findet sich in der Benutzung der Pariser Stadtbusse. Darüber hinaus gibt es auch schnelle Verbindungen in die angrenzenden Stadtgebiete und Vorstädte.

Die Metro

Die erste Anlaufstelle für Fortbewegung in Frankreichs Hauptstadt ist die Metro. Einheimische und Touristen setzen gleichermaßen auf die 16 Metrolinien, die über 300 Stationen im Stadtgebiet anfahren. Zwei Linien (1, 14) sind sogar führerlos und fahren automatisch. Der Betrieb wird um 5:30 Uhr aufgenommen und endet um 1:15 am frühen Morgen, vor Feiertagen, samstags und sonntags eine Stunde später.

Achtung: In den Morgenstunden und abends kann es sehr eng werden. Reisende sollten die Rush Hour tunlichst vermeiden. Täglich frequentieren mehr als 5 Millionen Menschen die Untergrundbahn.

Busse

In Paris verkehren überdies 353 Buslinien. Die Haltestellen sind zwar nicht immer leicht zu finden, aber wer auf die Beschilderung achtet, wird sich bald zurechtfinden. Im Bus müssen Fahrgäste das Ticket entweder beim Busfahrer vorzeigen oder an einem der Automaten entwerten.

In den Stunden ohne Metrobetrieb übernehmen Nachtbusse, die sogenannten Noctilien, den Transport. Nachteulen müssen sich also auch nicht zwangsläufig zu Fuß bewegen. Zwischen 0:30 Uhr und 5:30 Uhr pendeln 47 Nachtbuslinien zwischen dem Pariser Kerngebiet und dem Umland. Nachtbusse sind folglich eine große Hilfe für Besucher, die außerhalb des Kerngebiets wohnen.

Züge und RER

Mit den Zügen des RER (Réseau Express Régional) gelangen Sie in die Vororte von Paris. Der RER verfügt über fünf Linien (A,B,C,D,E), die wichtige Punkte im Pariser Umkreis anlaufen, zum Beispiel den Flughafen (Linie B vom Gare du Nord zum Flughafen CDG).

Zusätzlich zur Regionalbahn werden auch Vorortzüge betrieben. Ein wichtiger dieser Vorortzüge bringt Reisende zu einer der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt, zum Schloss Versailles.

Außerdem können Besucher auch in eine der Straßenbahnlinien einsteigen. Die Tram ist zwar nicht so beliebt wie die Metro, bietet jedoch während der Fahrt die wesentlich schöneren Eindrücke.

Tickets und Preise

Sie erhalten Tickets für die Metro und den RER an einem von unzähligen Ticketautomaten im Pariser Stadtgebiet sowie am Flughafen. Diese Automaten sind in der Regel knallgrün und daher kaum zu verfehlen. Käufer eines Einzelfahrscheins können vom RER in die Metro umsteigen und umgekehrt. Ein Umstieg von RER bzw. Metro in den Bus oder die Tram ist leider nicht möglich.

Mit einem Ticket können Fahrgäste zwei Stunden lang alle Metrolinien und Linien der RER in den Stadtzonen 1 und 2 benutzen. Dabei dürfen Sie so oft umsteigen, wie Sie möchten. Bei den Bussen und der Straßenbahn berechtigt ein Ticket zu einer Fahrt mit einer Fahrtdauer von bis zu 1:30 Stunden.

Der Preis pro Einzelfahrt beträgt sowohl für Metro und RER als auch für die Busse und die Straßenbahnen 1,90 Euro. Sie können die Tickets auch im Zehnerpack für 14,90 Euro erwerben und dadurch 4,10 Euro sparen. Eine einfache Fahrt zum Schloss Versailles kostet 3,65 Euro. Es ist möglich, einen Wochenpass für Metro und RER zu kaufen. Diesen erhält man ausschließlich am Schalter, da er mit einem persönlichen Foto versehen wird.

Des Weiteren existieren vielfältige weitere Ticketoptionen, darunter eine Wochenend-Tageskarte für Jugendliche unter 26 Jahren und das Tagesticket Mobilis für Kurzreisende. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Die Metro: Orientierung für Touristen

Wer zum ersten Mal nach Paris kommt, hat natürlich gewisse Schwierigkeiten mit der Navigation in der riesigen Stadt. Aus diesem Grund haben wir einige wichtige Wegpunkte und die dazu gehörigen Stationen für Sie zusammengetragen:

  • Arc de Triomphe – Charles de Gaulle Etoile – Linien 1, 2, 6
  • Champs-Elysée – u.a. Charles de Gaulle Etoile, Clémenceau – Linien 1, 2, 6, 9, 13
  • Eiffelturm – u.a. Trocadéro und Champs de Mars – Tour Eiffel – Linien 6, 9
  • Louvre – Rivoli und Palais-Royal-Musée du Louvre – Linien 1, 7
  • Moulin Rouge – Blanche – Linie 2
  • Notre-Dame – Cité – Linie 4
  • Sacré Coeur – Abbesses und Anvers – Linien 2, 12

 

Foto: Foto: Phuong D. Nguyen / Shutterstock.com