Namibia ist Afrikas faszinierendster Selbstfahrer-Kontinent im Kleinen: ein riesiges Land mit wenigen Menschen, endlosen Schotterstraßen, atemberaubenden Wüstenlandschaften und einer Tierwelt, die an manchen Wasserlöchern so dicht ist wie nirgendwo sonst. Das Herzstück ist Sossusvlei in der Namib-Wüste – einem der ältesten Wüstengebiete der Erde. Die orangeroten Dünen, das ausgetrocknete Deadvlei mit seinen schwarzen Kameldornen vor weißem Salzpfannenboden und die klare Wüstenluft ergeben eine Kulisse von schier unwirklicher Schönheit. Im Norden wartet der Etosha-Nationalpark mit Elefanten, Löwen, Nashörnern und Zebras, die sich an Wasserlöchern versammeln – auch nachts, wenn die Löcher beleuchtet sind.
Namibias Stärke ist die Freiheit: Mit einem Geländewagen, einem Zelt und einer guten Karte erschließt sich ein Land, das noch echte Weite kennt. Swakopmund an der Atlantikküste bietet koloniale Architektur und Abenteueraktivitäten in der Wüste, der Fish River Canyon im Süden zählt zu den größten Schluchten der Welt.
Reisethemen
Beste Reisezeit für Namibia
Die Trockenzeit von Mai bis Oktober ist die beste Reisezeit: staubige Pisten, blauer Himmel und ideale Bedingungen zur Tierbeobachtung im Etosha, wo sich die Fauna an den wenigen verbliebenen Wasserlöchern konzentriert. Juni bis August ist die Hochsaison – die Nächte können dabei auf unter 10 °C fallen, also warme Kleidung einpacken. Die Regenzeit von November bis April bringt üppige Vegetation, günstigere Preise und Jungtiere, macht manche Sandpisten aber unpassierbar.