Neapel City Pass
Besuchen Sie 5 Attraktionen in 1 bis 7 Tagen inklusive Hop-on/Hop-off-Bus mit optionalen öffentlichen Verkehrsmitteln
- Pompeji
- Herculaneum
Stadt am Vesuv - Altstadt, Pizza und das Tor zum Golf
Neapel für deine Städtereise: die UNESCO-Altstadt, der Vesuv, Pompeji und Herculaneum, dazu das Castel dell’Ovo und die Pizza, mit Tipps zu Anreise, Nahverkehr und bester Reisezeit.
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Neapel ist eine der lebendigsten Städte Italiens, laut, sinnlich und voller Geschichte. Die Altstadt mit ihren engen Gassen, Kirchen und Hinterhof-Werkstätten gehört zum UNESCO-Welterbe; über allem thront der Vesuv, der einst Pompeji unter Asche begrub. Vom Castel dell’Ovo am Meer bis zum Untergrund der Napoli Sotterranea liegen hier zweieinhalb Jahrtausend Stadtgeschichte dicht beieinander.
Dazu kommt das neapolitanische Lebensgefühl: die original Pizza Napoletana an der Theke, Espresso im Stehen, Märkte und das Treiben in den Quartieri Spagnoli. Neapel ist außerdem das ideale Tor zum Golf, nach Pompeji, Herculaneum, auf den Vesuv und weiter an die Amalfiküste oder nach Capri. Wer die Hektik annimmt, erlebt eine der authentischsten Städte Europas.
Am angenehmsten ist Neapel im Frühling (April-Juni) und Herbst (September-Oktober): mild, sonnig und gut für Ausflüge nach Pompeji und auf den Vesuv. Der Hochsommer wird heiß und voll, besonders an der Küste. Der Winter bleibt mild und deutlich ruhiger, ideal, um die Altstadt und Museen ohne große Menschenmengen zu erkunden.
Neapel packt mehr Geschichte, Trubel und gutes Essen auf engem Raum als fast jede andere italienische Stadt. Diese Top 10 bündeln die Highlights, die du bei einem ersten Besuch gesehen haben solltest, von der UNESCO-Altstadt über die Schlösser am Meer bis zum Ausflug nach Pompeji und auf den Vesuv. Plane die Altstadt zu Fuß und die weiteren Ziele über Metro und Bahn.
Die Altstadt von Neapel ist UNESCO-Welterbe und das pulsierende Herz der Stadt. Die schnurgerade Gasse Spaccanapoli schneidet sie in zwei Hälften, gesäumt von Kirchen, Krippenwerkstätten in der Via San Gregorio Armeno und unzähligen Pizzerien.
Das Museo Archeologico Nazionale beherbergt eine der bedeutendsten antiken Sammlungen der Welt, darunter die schönsten Fresken und Mosaike aus Pompeji und Herculaneum. Ein Pflichtbesuch, am besten vor oder nach dem Ausflug zu den Ausgrabungen.
Das Castel dell’Ovo liegt auf einer Felseninsel am Meer und ist die älteste Festung der Stadt. Der Aufstieg auf die Mauern ist kostenlos und belohnt mit einem der schönsten Ausblicke über den Golf und den Vesuv.
Unter der Altstadt verbirgt sich mit Napoli Sotterranea ein zweites Neapel: antike Zisternen, griechisch-römische Aquädukte und enge Gänge tief im Tuffgestein. Die geführte Tour zeigt 2.400 Jahre Stadtgeschichte unter der Erde.
Der Königspalast (Palazzo Reale) an der weiten Piazza del Plebiscito war Sitz der Bourbonen-Könige. Prunkräume, Treppenhaus und der Platz mit der Kirche San Francesco di Paola bilden das repräsentative Neapel.
Die Cappella Sansevero birgt mit dem „Verschleierten Christus“ eine der berühmtesten Marmorskulpturen Italiens, der hauchdünne Schleier wirkt wie aus Stoff gemeißelt. Ein kleines, aber überwältigendes Highlight in der Altstadt.
Das wuchtige Castel Nuovo (Maschio Angioino) mit seinen runden Türmen und dem weißen Triumphbogen steht am Hafen. Es war Königsresidenz und beherbergt heute ein Museum mit Blick über die Bucht.
Der Vesuv ist der berühmteste Vulkan Europas und prägt die Silhouette des Golfs. Vom Parkplatz auf rund 1.000 Metern führt ein Weg in etwa 30 Minuten zum Kraterrand mit gewaltigem Panorama, am besten morgens und mit festem Schuhwerk.
Hoch über der Stadt liegt auf dem Hügel Vomero die Certosa di San Martino, ein prächtiges Kartäuserkloster mit Krippensammlung und der vielleicht besten Aussicht über Neapel. Hinauf geht es bequem mit der Standseilbahn (Funicolare).
Als Tagesausflug ist Pompeji ein Muss: die unter dem Vesuv-Ausbruch von 79 n. Chr. konservierte Römerstadt mit Straßen, Häusern und Fresken. Mit der Circumvesuviana ab Neapel in gut einer halben Stunde erreichbar.
Erkunde die Altstadt zu Fuß und nutze für Hügel und Küste die Metro und die Funicolari. Die ticketpflichtigen Großziele wie Pompeji, das Archäologische Museum und die Napoli Sotterranea buchst du am besten vorab. Für einen ersten Überblick und den Weg zu den Aussichtspunkten auf dem Vomero eignet sich der Hop-on-Hop-off-Bus.
Neapels Nahverkehr ist vielfältig, aber weniger dicht ausgebaut als in anderen europäischen Metropolen: Er umfasst Metro, vier Standseilbahnen (Funicolari), Busse, eine Tram sowie regionale Bahnen. Im Stadtgebiet sorgt der Verbundtarif TIC für ein einheitliches Ticket über die Verkehrsmittel der ANM und Partner. Das historische Zentrum ist eng und hügelig - Funicolari und Metro helfen über die Höhenunterschiede.
Neapel hat zwei Metrolinien:
Dazu kommen die vier Funicolari (Montesanto, Chiaia, Centrale, Mergellina), die die tiefer gelegenen Viertel mit dem Hügel Vomero verbinden, schnell und mit schöner Aussicht.
Das Busnetz der ANM ist weitläufig und erreicht Ziele abseits von Metro und Funicolare; eine Tram ergänzt einige Hauptachsen. Für Ausflüge ist die regionale Circumvesuviana entscheidend: Sie fährt ab Napoli Garibaldi zu den archäologischen Stätten Pompeji und Herculaneum bis nach Sorrent. Die Züge sind günstig, in der Hochsaison aber oft überfüllt, fahre möglichst früh.
Im Stadtgebiet gilt der Verbundtarif TIC.
Tickets gibt es an Automaten, in Tabaccherie und per App. Entwerte Papiertickets beim Einstieg.
Vom Flughafen Neapel-Capodichino (NAP) bringt dich der Alibus in rund 20 bis 30 Minuten zum Hauptbahnhof Garibaldi und zum Hafen. Eine Übersicht der Highlights findest du bei den Top-Sehenswürdigkeiten in Neapel.