Parma liegt in der Emilia-Romagna im Norden Italiens und ist vor allem eines: eine Stadt des Genusses. Von hier stammen zwei der berühmtesten Produkte der italienischen Küche – der luftgetrocknete Parmaschinken und der Parmigiano Reggiano. Doch Parma ist mehr als gutes Essen: Die elegante Universitätsstadt hat eine reiche Kunst- und Musikgeschichte.
Das historische Zentrum ist kompakt und gut zu Fuß zu erkunden. Rund um den Domplatz erwarten dich romanische Bauten und Meisterwerke der Renaissancemalerei, während die Straßencafés und Feinkostläden zum Verweilen einladen.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Parma
- Dom von Parma – die romanische Kathedrale mit der berühmten Kuppelfreske „Mariä Himmelfahrt“ von Correggio.
- Baptisterium – der achteckige Taufbau aus rosafarbenem Marmor, ein Meisterwerk zwischen Romanik und Gotik.
- Teatro Farnese – ein vollständig aus Holz errichtetes Barocktheater im Palazzo della Pilotta.
- Palazzo della Pilotta – der große Palastkomplex mit der Galleria Nazionale und der Biblioteca Palatina.
- Camera di San Paolo – ein von Correggio ausgemaltes Gewölbezimmer eines ehemaligen Klosters.
- Teatro Regio – das renommierte Opernhaus, eng mit dem Komponisten Giuseppe Verdi verbunden.
- Piazza Garibaldi – der zentrale Platz im Herzen der Altstadt mit Cafés und historischen Gebäuden.
- Parco Ducale – der weitläufige herzogliche Park am anderen Flussufer, ideal für eine Pause.
Praktische Tipps
Parma liegt an der Bahnstrecke Mailand–Bologna und ist mit dem Zug schnell erreichbar; auch die Autobahn A1 führt vorbei. Das Zentrum erkundest du am besten zu Fuß oder per Fahrrad. Die beste Reisezeit sind Frühling und Frühherbst; der Sommer in der Po-Ebene kann heiß werden. Plane unbedingt Zeit für eine Verkostung von Schinken, Käse und der lokalen Pasta ein.