Prags historisches Zentrum gehört zum UNESCO-Welterbe und ist erstaunlich kompakt – viele Highlights rund um Altstädter Ring, Karlsbrücke und Kleinseite liegen dicht beieinander. Die Prager Burg auf dem Hügel und einige Ziele in den äußeren Bezirken sind dagegen weiter entfernt. Der Hop-on-Hop-off-Bus verbindet sie auf festen Rundkursen und hilft, sich einen ersten Überblick zu verschaffen.
Die Linien im Überblick
In Prag fahren mehrere Anbieter (u. a. City Sightseeing Prague, Big Bus Tours) mit meist zwei bis drei Routen, die sich teils überschneiden:
- Historische Route (rot) – Prager Burg, Strahov-Kloster, Kleinseite, Karlsbrücke, Altstädter Ring mit Astronomischer Uhr, Jüdisches Viertel und Wenzelsplatz. Eine Runde dauert rund 60 bis 75 Minuten.
- Burgstadt-Route (blau) – verbindet die Prager Burg mit der Neustadt über Petřín-Aussichtsturm, Nationaltheater, Tanzendes Haus und Vyšehrad. Rund 90 Minuten pro Runde.
- Panorama-Route (grün) – erschließt die äußeren Bezirke mit Fernsehturm Žižkov, Vinohrady und Hauptbahnhof.
Mit einem Ticket darfst du beliebig oft ein- und aussteigen. An Bord gibt es in der Regel einen mehrsprachigen Audioguide.
Tickets und Gültigkeit
Üblich sind Tickets mit fester Laufzeit, häufig 24 oder 48 Stunden. Innerhalb dieser Zeit kannst du die Linien des jeweiligen Anbieters beliebig oft nutzen. Viele buchen vorab online, um nicht an der Haltestelle anstehen zu müssen. Die aktuellen Preise und Varianten findest du direkt beim Anbieter.
Lohnt sich der Sightseeing-Bus?
Die Prager Altstadt erkundest du wegen der engen Gassen und der autoarmen Zonen rund um die Karlsbrücke ohnehin am besten zu Fuß. Der Bus rechnet sich vor allem für die weiter entfernten Ziele – die Prager Burg auf dem Hügel, Vyšehrad oder den Fernsehturm in Žižkov – und wenn du in kurzer Zeit einen kompakten Überblick willst. Für einen entspannten Stadtbummel durch die Top-Sehenswürdigkeiten ist er dagegen nicht zwingend nötig.