Rembrandthaus

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Amsterdam und Rembrandt sind schicksalshaft miteinander verbunden. Der aus Leiden stammende Künstler zog nach dem Tod seines Vaters 1631 in die aufstrebende Hauptstadt. Der erfolgreiche Maler heiratete Saskia van Uylenburgh, eine reiche Patriziertochter und Nichte seines Kunsthändlers, als dessen Werkstattleiter er tätig war.

1939 zog das Paar in die Breestraat (die heute den Namen Jodenbreestraat trägt). Rembrandt kaufte das Haus auf Kredit. Ein Jahr später verstarben seine zweite Tochter und seine Mutter. 1642 verstarb die geliebte Ehefrau. Schicksalsschlag folgte auf Schicksalsschlag, so dass Rembrandts Produktivität nachließ und seine Schulden zunahmen. Rembrandts Haus wurde versteigert. Lange verkam das Gebäude bis es zu Beginn des 20. Jahrhunderts von der Stadt gekauft und der Rembrandt-Stiftung übergeben wurde.

Seit 1911 befindet sich hier ein Museum, das einen Großteil des graphischen Werkes von Rembrandt besitzt und ausstellt. Einige Gemälde sind zu besichtigen, darunter auch Arbeiten von Zeitgenossen. Der Besucher erhält einen Einblick in die Atmosphäre des Hauses, wie es zu Rembrandts Zeiten ausgestattet war.