Rijksmuseum Amsterdam

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Wer Rembrandts „Nachtwache“ im Original sehen möchte, muss das Reichsmuseum Amsterdam besuchen. Es befindet sich am Museumplein in unmittelbarer Nähe des Van-Gogh-Museums, des Stedelijk Museums und des Concertgebouws.

Der imperiale Bau aus dem 19. Jahrhundert geht auf Entwürfe von Pierre Cuypers, eines der bedeutendsten Vertreter des Historismus, zurück. Die heutige architektonische Gestaltung, insbesondere die der Innenräume und des Ergänzungsbaus, wurde von dem spanischen Architektenduo Cruz und Ortiz vorgenommen.

Ursprünglich befand sich die Sammlung, als Nationale Kunst-Gallerij bezeichnet, in Den Haag. Der Bruder Napoleons, Louis Bonaparte, brachte sie während seiner Regentschaft nach Amsterdam.

Das Museum umfasst heute umfangreiche Sammlungen aus dem Bereich des Handwerks, der Geschichte und der Kunst mit einem Schwerpunkt auf dem Goldenen Zeitalter der Niederlande. Asiatische Kunst wird ebenso präsentiert, wie die Kolonialgeschichte der Niederlande und Kunst aus den Kolonien. Sehenswert ist die Marinemodellenkamer mit über eintausend Exponaten.

Die Klassiker der niederländischen Malerei sind alle versammelt: Die „Dienstmagd mit Milchkrug“ von Jan Vermeer, das „Porträt eines jungen Paares“ von Frans Hals, bekannten Rembrandt-Gemälde wie „Saskia mit Schleier“, „Die Vorsteher der Tuchmachrzunft“ und das „Selbstporträt als Apostel Paulus“.