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Rimini

Adria-Badeort mit römischem Erbe

Rimini für deine Reise: der lange Sandstrand, der römische Tiberiusbrücke und Augustusbogen, die historische Altstadt und das nahe Republik San Marino – mit den Top-Sehenswürdigkeiten und Tipps.

Der antike Ponte di Tiberio in Rimini – eine der am besten erhaltenen römischen Brücken Italiens mit fünf Bögen über den Fluss Marecchia, im Hintergrund die Altstadt.
Inhalt

Rimini an der italienischen Adriaküste in der Region Emilia-Romagna ist einer der bekanntesten Badeorte des Landes. Der kilometerlange, feine Sandstrand mit seinen unzähligen Strandbädern zieht jeden Sommer Millionen von Urlaubern an und macht die Stadt zum Inbegriff des italienischen Strandurlaubs.

Doch Rimini ist mehr als Strand: Die Stadt war einst ein bedeutendes römisches Zentrum und bewahrt in ihrer Altstadt eindrucksvolle antike und mittelalterliche Bauten. Als Geburtsstadt des Regisseurs Federico Fellini verbindet sie italienisches Lebensgefühl mit reicher Geschichte – und liegt nur einen Katzensprung vom Zwergstaat San Marino entfernt.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Rimini

  • Strand von Rimini – der über 15 Kilometer lange feine Sandstrand mit dichter Reihe an Strandbädern (Bagni) und Promenade.
  • Tiberiusbrücke (Ponte di Tiberio) – die fast 2000 Jahre alte römische Steinbrücke, noch heute begehbar.
  • Augustusbogen (Arco d’Augusto) – der älteste erhaltene Triumphbogen Italiens aus dem Jahr 27 v. Chr.
  • Piazza Cavour – der zentrale Altstadtplatz mit Brunnen, Rathaus und dem alten Fischmarkt.
  • Tempio Malatestiano – die Renaissance-Kathedrale der Familie Malatesta, gestaltet von Leon Battista Alberti.
  • Castel Sismondo – die mittelalterliche Burg der Malatesta im Stadtzentrum.
  • Fellini-Museum – das Museum zu Ehren des berühmten Filmregisseurs aus Rimini.
  • Borgo San Giuliano – das pittoreske Fischerviertel mit bunten Häusern und Fellini-Wandbildern.

Praktische Tipps

Rimini erreichst du gut per Bahn (an der Adria-Linie) oder über den eigenen Flughafen Federico Fellini. In der Stadt verbindet ein Buslinien-Netz Strand, Altstadt und die Nachbarorte; ein zentrales Mete-Mare-Schnellbussystem fährt entlang der Küste. Die Badesaison reicht von Juni bis September, am ruhigsten im Mai und September. Ein lohnender Ausflug führt in die nahe Republik San Marino, hoch über der Küste. Für Strandurlaub plant man eine Woche, für die Stadt reichen ein bis zwei Tage.

Häufige Fragen

Wofür ist Rimini bekannt?+

Rimini ist eine der bekanntesten Badestädte an der italienischen Adriaküste in der Emilia-Romagna. Berühmt ist sie für ihren kilometerlangen feinen Sandstrand mit unzähligen Strandbädern sowie für ihr römisches und mittelalterliches Erbe, etwa die Tiberiusbrücke und den Augustusbogen.

Wie viele Tage sollte man für Rimini einplanen?+

Für einen Badeurlaub plant man meist eine Woche. Wer nur die Stadt und die Altstadt sehen möchte, kommt mit ein bis zwei Tagen aus. Mit Ausflügen nach San Marino oder ins Hinterland lohnt sich mehr Zeit.

Wann ist die beste Reisezeit für Rimini?+

Die Badesaison reicht von Juni bis September, mit dem heißesten und vollsten Hochbetrieb im Juli und August. Mai und September sind angenehm warm und ruhiger. Die Altstadt lässt sich auch im Frühjahr und Herbst gut erkunden.