Rovinj liegt an der Westküste der istrischen Halbinsel in Kroatien und gilt als eines der schönsten Küstenstädtchen der Adria. Über der Stadt thront die Kirche der Hl. Euphemia, von deren Hügel aus man einen einmaligen Ausblick über die gesamte Hafenstadt genießt. Berühmt ist Rovinj für seine Häuser, die direkt das Meer berühren – weshalb es gerne mit Venedig verglichen wird.
Geprägt ist das malerische Stadtbild durch charmante, enge Gassen, in denen sich zahlreiche Restaurants und Cafés befinden. Am Fuße der Stadt laden einige Badebuchten zum Verweilen und zum Wassersport ein. Bekannt ist Rovinj außerdem für seine sommerlichen Veranstaltungen, Partys und Konzerte.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Rovinj
- Altstadt auf der Halbinsel – das historische Zentrum mit verwinkelten Gassen, das einst eine eigene Insel war.
- Kirche der Hl. Euphemia – die barocke Kirche auf dem höchsten Punkt; ihr Turm bietet den schönsten Blick über Stadt und Meer.
- Grisia-Gasse – die steile Künstlergasse hinauf zur Kirche, im Sommer Schauplatz eines Freiluft-Kunstfestivals.
- Hafen und Riva – die Uferpromenade mit Fischerbooten, Cafés und Blick auf die Altstadt.
- Balbi-Bogen – das venezianische Stadttor aus dem 17. Jahrhundert am Rand der Altstadt.
- Naturpark Punta Corrente (Zlatni rt) – der bewaldete Park südlich der Stadt mit Spazierwegen und Badestellen.
- Insel Sveta Katarina – die kleine vorgelagerte Insel, per Taxiboot in wenigen Minuten erreichbar.
- Lim-Kanal – der fjordartige Meeresarm im Hinterland, bekannt für seine Austern- und Muschelzucht.
Praktische Tipps
Rovinjs Altstadt ist autofrei und nur zu Fuß zu erkunden – festes Schuhwerk ist auf dem Kopfsteinpflaster sinnvoll. Mit dem Auto reist du über Pula oder Triest an; der nächste Flughafen ist Pula, rund 40 Kilometer entfernt. Per Boot erreichst du die vorgelagerten Inseln und Badebuchten. Die beste Reisezeit ist Mai bis September; im Hochsommer ist es voll, der Frühsommer und der September sind ruhiger. Plane für Stadt und Strand zwei bis drei Tage ein, mit Ausflügen ins istrische Hinterland gerne mehr.