Santiago de Compostela ist die Hauptstadt Galiciens im Nordwesten Spaniens und seit dem Mittelalter eines der wichtigsten Pilgerziele der christlichen Welt. Hier endet der berühmte Jakobsweg, auf dem jährlich hunderttausende Pilger zur Kathedrale ziehen, in der die Gebeine des Apostels Jakobus ruhen sollen.
Die gut erhaltene mittelalterliche Altstadt aus Granit ist UNESCO-Weltkulturerbe und besticht mit verwinkelten Gassen, Arkaden und stillen Plätzen. Eine lebendige Studentenszene und die kräftige galicische Küche machen Santiago zugleich zu einer überraschend jungen, geselligen Stadt.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Santiago de Compostela
- Kathedrale von Santiago – das spirituelle Zentrum und Endpunkt des Jakobswegs, mit prächtiger Barockfassade am Praza do Obradoiro.
- Praza do Obradoiro – der monumentale Hauptplatz vor der Kathedrale, gesäumt von Palästen.
- Pórtico da Gloria – das meisterhafte romanische Portal im Inneren der Kathedrale.
- Mosteiro de San Martiño Pinario – das mächtige Benediktinerkloster mit prunkvoller Kirche.
- Mercado de Abastos – die lebendige Markthalle mit frischem Fisch, Meeresfrüchten und galicischen Spezialitäten.
- Parque da Alameda – der zentrale Stadtpark mit dem klassischen Postkartenblick auf die Kathedrale.
- Altstadtgassen (Rúa do Franco & Rúa do Vilar) – belebte Pilger- und Tapasgassen mit Bars und Restaurants.
Praktische Tipps
Santiago de Compostela erreichst du per Flugzeug, Bahn oder Bus; viele Reisende kommen auch zu Fuß über den Jakobsweg an. Die Altstadt ist autofrei und lässt sich bestens zu Fuß erkunden. Die beste Reisezeit ist von Mai bis September – beachte, dass Galicien die regenreichste Region Spaniens ist. Rund um den Jakobstag am 25. Juli ist die Stadt besonders festlich. Für die Highlights reichen ein bis zwei Tage.