Santorini (griechisch Thira) ist die spektakulärste der Kykladen und der Überrest einer der größten Vulkanausbrüche der Antike. Die sichelförmige Insel umschließt eine wassergefüllte Caldera, an deren steiler Innenwand die weiß getünchten Dörfer mit blauen Kuppeln kleben. Die Sonnenuntergänge über dem Krater gehören zu den berühmtesten Postkartenmotiven Griechenlands.
Santorini ist klein und in der Hauptsaison sehr beliebt – wer die Caldera-Dörfer in Ruhe erleben will, kommt am besten in der Nebensaison oder am frühen Morgen.
Die schönsten Orte und Strände
- Oia – das berühmteste Dorf am Nordzipfel, mit weißen Kuppelkirchen und dem meistfotografierten Sonnenuntergang der Insel.
- Fira – der Hauptort hoch über der Caldera, Verkehrsknoten und Ausgangspunkt für Bootstouren zum Vulkan.
- Caldera und Vulkan – Bootsausflüge zur noch aktiven Insel Nea Kameni und zu den heißen Quellen von Palea Kameni.
- Red Beach und Perissa – ungewöhnliche Lavastrände in Rot und Schwarz im Süden der Insel.
- Akrotiri – die antike, unter Vulkanasche konservierte Siedlung, oft als „minoisches Pompeji“ bezeichnet.
Anreise und Mobilität
Santorini erreichst du per Flug zum Flughafen Thira (JTR) oder per Fähre vom Hafen Piräus (Athen) und von anderen Kykladeninseln. Auf der Insel verkehren Busse ab Fira; mehr Freiheit bieten Mietwagen, Roller oder Quads, allerdings sind Parkplätze in Oia und Fira knapp. Die Caldera-Dörfer erkundest du wegen der engen Gassen zu Fuß.
Beste Reisezeit
Am angenehmsten ist Santorini im Frühling (Mai/Juni) und im Herbst (September/Oktober): warm, sonnig und weniger überlaufen als im Hochsommer. Juli und August sind heiß und gerade zum Sonnenuntergang in Oia sehr voll. Der Winter ist mild und ruhig, viele Hotels und Lokale schließen dann jedoch.