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Sehenswürdigkeiten in Seoul

Die Top 10 Highlights der südkoreanischen Hauptstadt – von Palästen bis Gangnam

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Seoul: der Gyeongbokgung-Palast, das Hanok-Dorf Bukchon, der Namsan-Turm, die Märkte und Gangnam – mit Tipps für deinen Besuch.

Inhalt

Seoul verbindet jahrhundertealte Königspaläste mit gläsernen Wolkenkratzern, stille Tempel mit pulsierenden Einkaufsmeilen. Diese Top 10 bündeln die Highlights, die du bei einem ersten Besuch gesehen haben solltest – von der Tradition der Joseon-Dynastie bis zum Glanz von Gangnam. Die U-Bahn bringt dich schnell und günstig zwischen den Vierteln hin und her.

1. Gyeongbokgung-Palast

Der Gyeongbokgung-Palast ist der größte und prächtigste der fünf Königspaläste Seouls, errichtet im 14. Jahrhundert. Höhepunkt ist die feierliche Wachablösung am Haupttor mehrmals täglich. Wer einen traditionellen Hanbok trägt, kommt kostenlos hinein.

2. Bukchon Hanok Village

Das Bukchon Hanok Village ist ein historisches Wohnviertel zwischen den Palästen, in dem hunderte traditionelle Hanok-Häuser erhalten sind. Durch die engen, ansteigenden Gassen mit Blick über die Ziegeldächer zu schlendern, ist eine Reise in das alte Seoul – bitte mit Rücksicht auf die Bewohner.

3. N Seoul Tower (Namsan-Turm)

Der N Seoul Tower auf dem Berg Namsan ist das Wahrzeichen der Stadt. Vom Aussichtsdeck hast du einen Rundblick über das riesige Häusermeer; hinauf geht es per Seilbahn oder zu Fuß durch den Park. Am Geländer hängen tausende „Liebesschlösser“.

4. Changdeokgung und der Geheime Garten

Der Changdeokgung-Palast zählt zum UNESCO-Welterbe und gilt als der harmonischste der Königspaläste. Sein Geheimer Garten (Huwon) mit Pavillons, Teichen und alten Bäumen lässt sich nur mit Führung besichtigen – ein ruhiger Kontrast zum Trubel der Stadt.

5. Cheonggyecheon

Der Cheonggyecheon ist ein renaturierter Bach mitten im Zentrum, der einst unter einer Stadtautobahn verschwunden war. Heute ist die elf Kilometer lange Promenade mit Wasserläufen, Brücken und Kunstwerken ein beliebter Ort zum Spazieren – besonders schön am Abend, wenn alles beleuchtet ist.

6. Myeongdong

Myeongdong ist das pulsierende Shopping- und Streetfood-Viertel Seouls. In den Gassen reihen sich Kosmetikläden, Modegeschäfte und am Abend hunderte Streetfood-Stände. Wer koreanische Snacks probieren und das geschäftige Treiben erleben will, ist hier richtig.

7. Insadong

Insadong ist das Viertel für traditionelle koreanische Kultur: Teehäuser, Galerien, Antiquitäten und Kunsthandwerk. In der überdachten Passage Ssamziegil drehen sich kleine Läden spiralförmig um einen Innenhof – ideal für Souvenirs und eine Teepause.

8. Gangnam

Gangnam südlich des Han-Flusses steht für das moderne, mondäne Seoul – bekannt durch den Welthit „Gangnam Style“. Hier findest du Designer-Boutiquen, schicke Cafés, das gewaltige Untergrund-Kaufhaus am COEX und den Bongeunsa-Tempel als ruhigen Gegenpol.

9. Dongdaemun Design Plaza

Das Dongdaemun Design Plaza (DDP) der Architektin Zaha Hadid ist ein futuristisches Wahrzeichen mit geschwungenen Formen. Es beherbergt Ausstellungen, Designläden und Veranstaltungen; rundum erstreckt sich eines der größten Mode- und Marktviertel der Stadt, das bis tief in die Nacht geöffnet hat.

10. Gwangjang-Markt

Der Gwangjang-Markt ist einer der ältesten und beliebtesten traditionellen Märkte Seouls und ein Paradies für Streetfood. An den Garküchen probierst du Klassiker wie Bindae-tteok (Mungbohnen-Pfannkuchen) und Tteokbokki – ein authentisches kulinarisches Erlebnis mitten in der Stadt.

Praktische Tipps

Plane deine Tage nach Vierteln, um Wege zu sparen: die Paläste und Bukchon zusammen, Myeongdong und Namsan an einem anderen Tag. Die U-Bahn ist das beste Verkehrsmittel – eine wiederaufladbare T-money-Karte spart Zeit und gilt auch in Bussen. Für die Paläste lohnt sich der Hanbok-Verleih: In der Tracht ist der Eintritt frei, und die Fotos vor den alten Toren sind ein Höhepunkt. Viele Märkte und Viertel sind am Abend am lebendigsten.

Häufige Fragen

Welche Sehenswürdigkeiten muss man in Seoul gesehen haben?+

Die Pflichtziele sind der Gyeongbokgung-Palast mit der Wachablösung, das Bukchon Hanok Village, der Namsan-Turm (N Seoul Tower), der Bach Cheonggyecheon sowie die Viertel Myeongdong und Insadong. Dazu lohnen sich ein Besuch im Trendviertel Gangnam und auf einem der großen Märkte.

Wie viele Tage braucht man für Seoul?+

Für die wichtigsten Highlights solltest du drei bis vier Tage einplanen – einen für die Königspaläste und Bukchon, einen für Namsan, Myeongdong und Insadong, einen für Gangnam und die modernen Viertel. Wer mehr Zeit hat, kann einen Tagesausflug zur DMZ oder in die Berge unternehmen.

Wie komme ich in Seoul am besten von A nach B?+

Die U-Bahn ist schnell, günstig, sauber und durchgehend mehrsprachig beschildert. Am bequemsten zahlst du mit einer wiederaufladbaren T-money-Karte, die auch in Bussen und Taxis funktioniert. Vom Flughafen Incheon fährt der AREX-Express direkt ins Stadtzentrum.

Was kostet der Eintritt in die Königspaläste?+

Der Eintritt in die großen Paläste wie Gyeongbokgung ist günstig. Wer einen traditionellen Hanbok – die koreanische Tracht – trägt, kommt sogar kostenlos hinein; Hanbok-Verleihe gibt es rund um die Paläste. Ein Kombiticket für mehrere Paläste lohnt sich, wenn du mehrere besuchen willst.