Die Seychellen liegen nahe am Äquator und sind ganzjährig tropisch warm – mit Temperaturen meist zwischen 27 und 31 °C. Für die Reiseplanung zählt weniger eine klassische Trocken-/Regenzeit, sondern eher der Wechsel der beiden Monsunwinde und die ruhigen Übergangsmonate dazwischen.
Die beste Reisezeit auf einen Blick
Reisen kann man das ganze Jahr über. Am ausgeglichensten sind die windschwachen Übergangsmonate April/Mai und Oktober/November: ruhige See, gute Sicht unter Wasser und angenehmes Strandwetter – ideal zum Baden, Schnorcheln und Tauchen.
Die Jahreszeiten im Detail
- Dezember–März (Nordwest-Monsun): schwüler, mit mehr und kräftigeren Regenschauern; das Meer auf der Nordwestseite ist oft bewegter.
- April/Mai (Übergang): windschwach, ruhige See und sehr gute Tauchbedingungen – eine der besten Zeiten.
- Juni–September (Südost-Monsun): mehr Wind und etwas trockenere Luft; an exponierten Stränden kräftigerer Seegang und Algen möglich.
- Oktober/November (Übergang): wieder ruhig und ausgeglichen – ebenfalls ideal.
Regionale Unterschiede
- Inneninseln (Mahé, Praslin, La Digue): Strände sind je nach Lage unterschiedlich exponiert. Während des Südost-Monsuns sind eher die nordwestlich ausgerichteten Buchten geschützt, beim Nordwest-Monsun die südöstlichen.
- Höhenlagen auf Mahé: das bergige Inselinnere fängt mehr Wolken und Regen ab als die Küsten.
- Äußere Inseln: abgelegener und stärker vom jeweiligen Monsunwind und Seegang geprägt; Anreise oft saison- und wetterabhängig.
Wer eine längere Route plant, findet Anregungen in unserem Leitfaden zur Seychellen Rundreise.