Skopje, die Hauptstadt Nordmazedoniens, bietet eine spannende Mischung aus alter Geschichte und moderner Architektur. Die Stadt am Fluss Vardar wurde nach einem schweren Erdbeben 1963 weitgehend neu aufgebaut und überrascht heute mit ungewöhnlichen Kontrasten.
Auf der einen Seite des Vardar liegt die osmanische Altstadt mit Basar, Moscheen und Hamams, auf der anderen das von Statuen und neoklassizistischen Bauten geprägte Zentrum des Projekts „Skopje 2014“. Über allem thront der Hausberg Vodno mit seinem riesigen Millenniumskreuz.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Skopje
- Alte Steinbrücke (Kameni Most) – die osmanische Brücke über den Vardar, das historische Wahrzeichen und Bindeglied zwischen Altstadt und Zentrum.
- Alter Basar (Stara Čaršija) – einer der größten erhaltenen osmanischen Basare des Balkans, mit Gassen, Werkstätten, Moscheen und Cafés.
- Festung Kale – die mittelalterliche Zitadelle über der Altstadt mit Blick über die Stadt.
- Macedonia-Platz – der zentrale Platz mit der monumentalen Reiterstatue „Krieger zu Pferd“, Herzstück von „Skopje 2014“.
- Mutter-Teresa-Gedenkhaus – ein Museum am Geburtsort der in Skopje geborenen Friedensnobelpreisträgerin.
- Vodno und Millenniumskreuz – der Hausberg mit dem riesigen beleuchteten Kreuz, per Seilbahn und Wanderwegen erreichbar.
- Matka-Canyon – die eindrucksvolle Schlucht mit Stausee, Klöstern und Höhlen vor den Toren der Stadt.
Praktische Tipps
Skopje erreichst du per Direktflug aus mehreren europäischen Städten zum Flughafen Skopje, der rund 20 Kilometer außerhalb liegt. Das Zentrum und die Altstadt erkundest du gut zu Fuß, Busse und Taxis ergänzen den Nahverkehr und sind günstig. Die beste Reisezeit ist Frühling und Herbst mit mildem Wetter; der Sommer wird im Talkessel sehr heiß. Plane für die Highlights zwei bis drei Tage ein.