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Sie ist eine der katholischen Hauptkirchen der Stadt Istanbul und wurde in den letzten vierzig Jahren gleich von vier Päpsten besucht. Grund genug also, bei einem Istanbul-Trip auch die Kathedrale des Heiligen Geistes zu besichtigen.

Die Geschichte der Kathedrale

Die Kirche heißt auf türkisch Kutsal Ruh Katedrali und wurde im Jahr 1846 fertiggestellt. Leitender Architekt war der Schweizer Guiseppe Fossati. Er ließ sich bei dem Bau von berühmten römischen Kirchenbauten wie der Basilika Sankt Paul vor den Mauern oder der Kirche Santa Maria in Aracoeli inspirieren. Die Kathedrale des Heiligen Geistes ist eine neobarocke dreischiffige Basilika mit Marmorsäulen und wunderschönen Kassettendecken. In der Krypta der Kirche befindet sich das Grab des italienischen Komponisten Guiseppe Donazetti. Er war oberster Hofmusiker des Osmanischen Reiches und maßgebend an der Verbreitung westlicher Kunstmusik in der Türkei beteiligt.

Im Innenhof der Kirche befindet sich ein Standbild von Papst Benedikt XV. Im Jahr 1909 verlieh Papst Pius XV. bei einem Besuch der Kathedrale des Heiligen Geistes den Rang einer Basilica minor und Angelo Guiseppe Roncalli, später Papst Johannes XXIII war hier von 1935 bis 1944 apostolischer Vikar. Der deutsche Papst Pius XVI. besuchte das Gotteshaus im Jahr 2007 bei einem Istanbul-Besuch. Im zur Kirche gehörenden Caritaszentrum kümmert sich das Konvent der Salesianer Don Boscos um die Flüchtlingshilfe.

Wo befindet sich die Kirche des Heiligen Geistes in Istanbul?

Sie liegt im Stadtteil Şişli, dem ehemaligen Harbyie, in der Harbiye Mahallesi Cumhuriyet Caddesi Nr: 127 B, etwa 15 Minuten Fußweg vom Taksimplatz entfernt. Von Sultanahmed aus fährt man am besten mit der Metro M 2 zum Taksimplatz oder mit der Straßenbahn T 1 nach Laleli/Üniversite. Die Kirche ist täglich für Besucher geöffnet. Jeweils morgens um 6.00 Uhr ist Gottesdienst. An Sonntagen finden um 8.30 Uhr, 10.00 Uhr und 11.15 Uhr Gottesdienste in aramäisch, englisch und französisch statt.