Das Taj Mahal im nordindischen Agra ist eines der berühmtesten Bauwerke der Welt und ein Symbol ewiger Liebe. Der Mogulkaiser Shah Jahan ließ das schneeweiße Marmormausoleum im 17. Jahrhundert für seine verstorbene Frau Mumtaz Mahal errichten. Mit seiner vollkommenen Symmetrie, den vier Minaretten und dem spiegelnden Wasserbecken davor zählt es zum UNESCO-Welterbe und zu den neuen sieben Weltwundern.
Geschichte und Bedeutung
Der Bau begann um 1632 und dauerte rund zwei Jahrzehnte, an denen tausende Handwerker und Künstler beteiligt waren. Das Mausoleum verbindet persische, islamische und indische Baukunst zu einem harmonischen Ganzen; der Marmor ist mit kunstvollen Einlegearbeiten aus Halbedelsteinen verziert. Über die Jahrhunderte wurde das Taj Mahal zum Sinnbild Indiens schlechthin und zieht heute Millionen Besucher aus aller Welt an.
Tickets und Besuch
Der Eintritt ist gestaffelt – für ausländische Gäste höher als für Einheimische –, und für den Aufstieg auf die Marmorplattform des Mausoleums fällt ein kleiner Aufpreis an. Eine Online-Buchung wird empfohlen, um Wartezeiten an der Kasse zu vermeiden. Das Gelände betrittst du über eines der Tore im Westen, Osten oder Süden, jeweils mit strenger Sicherheitskontrolle. Freitags ist das Taj Mahal für reguläre Besucher geschlossen.
Tipps für den Besuch
Komm zum Sonnenaufgang: Das Morgenlicht auf dem Marmor ist unvergleichlich, und der Andrang ist dann noch gering. Reise in den kühleren Monaten zwischen November und Februar, wenn das Klima angenehmer ist. Nimm nur das Nötigste mit, da viele Gegenstände nicht erlaubt sind. Trage bequeme Schuhe oder die ausgegebenen Überzieher für den Marmorbereich und plane genug Zeit für die Kontrollen am Eingang ein.