Tanger liegt an der Nordspitze Afrikas an der Straße von Gibraltar und ist eine Stadt von großer historischer und kultureller Bedeutung – ein Tor zwischen Europa und Afrika. Bekannt ist sie für ihre vielfältige Architektur, ihren Reichtum an Kunst und Literatur und ihre Rolle als Inspirationsquelle für Künstler wie Henri Matisse und Jack Kerouac.
Besucher erkunden die lebhaften Märkte und engen Gassen der Medina, tauchen in Museen in die lokale Geschichte ein und erleben die moderne Entwicklung und atmosphärische Vielfalt der Stadt. Tanger ist von Europa aus mit der Fähre und über den Flughafen leicht zu erreichen.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Tanger
- Medina – die ummauerte Altstadt mit verwinkelten Gassen, Souks und Handwerksläden.
- Kasbah – das alte Festungsviertel auf der Anhöhe mit Blick über die Bucht und die Straße von Gibraltar.
- Kasbah-Museum (Dar el Makhzen) – der ehemalige Sultanspalast, heute Museum zur Geschichte der Region.
- Grand Socco (Place du 9 Avril 1947) – der lebhafte Platz am Eingang zur Medina, Übergang zwischen Alt- und Neustadt.
- Petit Socco – der historische kleine Marktplatz im Herzen der Medina mit traditionellen Cafés.
- Cap Spartel – das Kap mit Leuchtturm, wo Atlantik und Mittelmeer aufeinandertreffen.
- Herkuleshöhlen (Grottes d’Hercule) – die Meereshöhlen mit der berühmten Öffnung in Form Afrikas.
- Strandpromenade – die lange Uferpromenade an der Bucht von Tanger mit Cafés und Blick aufs Meer.
Praktische Tipps
Tanger ist von Spanien aus per Fähre (etwa ab Tarifa oder Algeciras) und über den Flughafen Tanger Ibn Battouta erreichbar; mit dem Hochgeschwindigkeitszug Al-Boraq geht es schnell nach Casablanca und Rabat. Die Medina erkundest du zu Fuß – ein lokaler Guide hilft gegen aufdringliche Schlepper. Für Cap Spartel und die Herkuleshöhlen empfiehlt sich ein Taxi oder eine Tour. Die beste Reisezeit sind Frühling und Herbst; der Sommer ist warm und beliebt zum Baden. Plane für Stadt und Umgebung zwei bis drei Tage ein.