Die Uffizien (Galleria degli Uffizi) in Florenz zählen zu den bedeutendsten Gemäldegalerien der Welt und beherbergen die wohl wichtigste Sammlung der italienischen Renaissance. In den langen Sälen des Renaissance-Palasts hängen Meisterwerke von Botticelli, Leonardo da Vinci, Raffael, Michelangelo und Tizian – allen voran Botticellis weltberühmte „Geburt der Venus“.
Geschichte und Bedeutung
Der Palast wurde ab 1560 für Cosimo I. de’ Medici als Sitz der Florentiner Behörden errichtet – daher der Name „Uffizi“ (Ämter). Schon bald nutzte die Familie Medici die oberen Stockwerke, um ihre Kunstsammlung zu präsentieren. 1743 ging die Sammlung durch das Vermächtnis der letzten Medici-Erbin an die Stadt Florenz über und blieb so für die Öffentlichkeit erhalten. Heute erzählt die Galerie die Entwicklung der Kunst von der Gotik über die Hochrenaissance bis zum Barock.
Tickets und Besuch
Der Besuch ist mit einem Zeitfenster-Ticket möglich, das du unbedingt vorab buchen solltest – an der Kasse können die Wartezeiten mehrere Stunden betragen. Skip-the-Line-Tickets und geführte Touren sparen viel Zeit und ordnen die Werke kunsthistorisch ein. In der Hauptsaison sind die beliebten Vormittags-Slots oft früh vergeben, eine frühzeitige Online-Buchung lohnt sich.
Tipps für den Besuch
Komm direkt zur Öffnung am Morgen oder am späten Nachmittag, wenn der Andrang nachlässt. Geh früh zu den Botticelli-Sälen, bevor sich die Reisegruppen dort sammeln. Plane den Montag nicht ein, da ist die Galerie geschlossen. Den freien ersten Sonntag im Monat solltest du wegen des großen Andrangs eher meiden. Ob sich der Florenz Pass lohnt, hängt davon ab, wie viele weitere Eintritte du planst.