Valletta ist die Hauptstadt Maltas und eine der kleinsten, aber eindrucksvollsten Hauptstädte Europas. Der Malteserorden errichtete die Festungsstadt im 16. Jahrhundert auf einer schmalen Halbinsel zwischen zwei Naturhäfen – das gesamte Zentrum ist heute UNESCO-Welterbe.
Hinter mächtigen Bastionen reihen sich barocke Paläste, Kirchen und Gassen im strengen Rasterplan aneinander. Von den Aussichtsterrassen öffnet sich der Blick auf den Grand Harbour und die gegenüberliegenden „Drei Städte“ – ein einzigartiges Ensemble aus Geschichte und Mittelmeer.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Valletta
- St. John’s Co-Kathedrale – die prachtvolle Ordenskirche mit reich verziertem Barockinterieur und einem Caravaggio-Gemälde.
- Großmeisterpalast – der einstige Sitz der Großmeister des Malteserordens mit Prunkräumen und Waffenkammer.
- Upper Barrakka Gardens – die Gartenterrasse mit dem schönsten Blick über den Grand Harbour und die Saluting Battery.
- Fort St. Elmo – die Seefestung an der Spitze der Halbinsel, heute das Nationale Kriegsmuseum.
- Grand Harbour – der prächtige Naturhafen, eines der bekanntesten Hafenpanoramen des Mittelmeers.
- Republic Street – die zentrale Hauptstraße mit Geschäften, Cafés und Sehenswürdigkeiten.
- St. George’s Square – der repräsentative Platz vor dem Großmeisterpalast.
- Die Drei Städte (Vittoriosa, Senglea, Cospicua) – die historischen Hafenstädte gegenüber, per Fähre erreichbar.
Praktische Tipps
Die Altstadt von Valletta ist klein, hügelig und nur zu Fuß zu erkunden; an den Toren halten Busse, die ganz Malta erschließen. Vom Flughafen Malta fahren Busse und Taxis in gut 20 Minuten in die Stadt; eine Fähre verbindet Valletta mit Sliema und den Drei Städten. Die beste Reisezeit sind Frühling und Herbst, doch das milde mediterrane Klima macht die Stadt ganzjährig zum Ziel. Plane für Valletta ein bis zwei Tage ein.