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Vietnam

Von Hanoi bis Ho-Chi-Minh-Stadt – ein Land in vier Klimazonen, voller Geschichte und Genuss

Vietnam entdecken: Hanoi, Ha-Long-Bucht, Hoi An und Ho-Chi-Minh-Stadt – Tipps zu den schönsten Reisezielen, bester Reisezeit und der Nord-Süd-Rundreise.

Spektakuläres Luftpanorama der Hạ Long Bucht mit hunderten grünen Kalkstein-Karstfelsen, die aus dem türkisblauen Meer ragen.
Inhalt

Vietnam zählt zu den vielseitigsten Reiseländern Asiens – auf rund 1.600 Kilometern Länge stapeln sich Kulturstufen, Klimazonen und Landschaften, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Im Norden begeistert Hanoi mit seinem charmanten Altstadt-Labyrinth aus 36 Straßen, dem Hoan-Kiem-See und einer Straßenküche, die zu den besten der Welt gehört. Nur eine Tagesreise entfernt öffnet sich die Ha-Long-Bucht: 1.600 Kalksteininseln ragen aus dem smaragdgrünen Meer – ein UNESCO-Welterbe, das man am besten per Junk auf mehreren Nächten erkundet.

Im Zentrum des Landes wartet Hoi An, eine der besterhaltenen Handelsstädte Asiens, mit gelb getünchten Fassaden, Laternenlichtern und einer lebhaften Schneidertradition. Hue mit seiner Kaiserstadt und den königlichen Mausoleen ergänzt das historische Zentrum. Im Süden schließlich rast Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) nicht schläft – ein brodelndes Megalopolis mit kolonialen Boulevards, Kriegsmuseen und dem lebhaftesten Nachtleben des Landes.

Reisethemen

Beste Reisezeit für Vietnam

Wegen der Länge des Landes gibt es keine einheitliche beste Reisezeit. Dezember bis Februar eignet sich am besten für eine Reise von Nord nach Süd: Im Norden ist es kühl und trocken, im Zentrum angenehm sonnig, im Süden warm und niederschlagsarm. März bis April ist für das Zentrum und den Süden ideal, der Norden kann noch kühl sein. Sommer (Mai–Oktober) bringt Monsun und Taifungefahr im Zentrum, während der Süden trockener bleibt. Wer Flexibilität hat, bereist das Land am besten südnördlich oder konzentriert sich auf eine Region.

Häufige Fragen

Was sind die Highlights einer Vietnam-Rundreise?+

Die klassische Nord-Süd-Route führt von Hanoi mit dem Altstadt-Viertel 36 Straßen und dem Ho-Chi-Minh-Mausoleum zur Ha-Long-Bucht mit ihren Karstfelsen im Meer. Im Zentrum sind Hoi An (Laternenstadt, UNESCO-Altstadt) und Hue (Kaiserstadt) unverzichtbar. Im Süden wartet Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) mit dem Ben-Thanh-Markt und den Cu-Chi-Tunneln.

Wann ist die beste Reisezeit für Vietnam?+

Vietnam erstreckt sich über 1.600 km von Nord nach Süd – die Reisezeiten variieren stark. Der Norden (Hanoi, Ha Long) ist von Oktober bis April am besten; der Süden (Saigon, Mekong-Delta) ganzjährig, mit Trockenzeit November bis April. Das Zentrum (Hoi An, Hue) ist März bis August am trockensten; Herbst bringt Taifune. Wer das ganze Land bereist, wählt am besten Dezember bis Februar.

Wie reist man in Vietnam am besten?+

Für die Strecke Hanoi–Saigon empfiehlt sich eine Kombination: Nighttrain oder Inlandsflug für lange Etappen, Mietwagen oder Motorrad für die Sehenswürdigkeiten. Sehr beliebt ist der Sleeper-Train zwischen Hanoi und Hue. Inlandsflüge sind günstig und sparen Zeit. Für die Ha-Long-Bucht und das Mekong-Delta sind Bootstouren Standard.