Eine Vietnam-Rundreise führt klassisch von Nord nach Süd durch ein langgestrecktes Land: von der Hauptstadt Hanoi und der Halong-Bucht über das historische Zentralvietnam mit Hue und Hoi An bis zur Metropole Ho-Chi-Minh-Stadt und dem Mekongdelta. Dank günstiger Inlandsflüge lassen sich diese Regionen in zwei bis drei Wochen gut verbinden.
Klassische Route: 2–3 Wochen
Die bewährte Nord-Süd-Route für die erste Reise:
- Hanoi (2–3 Tage) – Altstadt, Hoan-Kiem-See und Streetfood in der quirligen Hauptstadt des Nordens.
- Halong-Bucht (1–2 Tage) – Bootstour zwischen den berühmten Kalksteinfelsen, idealerweise mit einer Nacht an Bord.
- Hue & Hoi An (3–4 Tage) – die alte Kaiserstadt Hue und das laternengeschmückte Altstadtjuwel Hoi An in Zentralvietnam.
- Ho-Chi-Minh-Stadt & Mekongdelta (3–4 Tage) – das pulsierende Saigon mit einem Tagesausflug zu den schwimmenden Märkten und Kanälen des Mekongdeltas.
Die wichtigsten Stationen
- Hanoi – Auftakt mit Altstadt, Seen und Kulinarik.
- Halong-Bucht – Kalksteinfelsen im Meer und UNESCO-Welterbe.
- Hoi An – charmante Altstadt mit Laternen und Schneidertradition.
- Mekongdelta – Flussarme, Reisfelder und schwimmende Märkte.
Praktische Tipps zur Rundreise
Plane die Route passend zur besten Reisezeit – das Klima unterscheidet sich von Nord nach Süd, allgemein sind die Übergangsmonate angenehm, und von Hanoi nach Süden verschieben sich die Regenzeiten. Nutze Inlandsflüge für die langen Distanzen und den Nachtzug oder Bus für kürzere Etappen. Reise mit leichtem Gepäck, plane für die Halong-Bucht eine Übernachtung an Bord ein und buche beliebte Touren in der Hochsaison vorab.