Warschau, die Hauptstadt Polens, ist eine Stadt der Kontraste und für viele die interessanteste des Landes. Alte Gebäude stehen neben neuen, Tradition trifft auf Erinnerung an den Kommunismus und auf eine moderne Skyline. Wer Warschau mit offenen Augen erkundet, entdeckt überall Spuren einer bewegten Geschichte.
Besonders eindrucksvoll ist die Altstadt: Der historische Marktplatz wurde im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört, danach jedoch originalgetreu wiederaufgebaut und gehört heute zum UNESCO-Welterbe. Daneben stehen der Kulturpalast als Geschenk Stalins und moderne Museen wie das POLIN. Warschau heißt, Kontraste zu entdecken.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Warschau
- Altstadt (Stare Miasto) – das nach dem Krieg originalgetreu wiederaufgebaute historische Zentrum mit Marktplatz; UNESCO-Welterbe.
- Königsschloss – die ehemalige Residenz der polnischen Könige am Schlossplatz, ebenfalls rekonstruiert.
- Kulturpalast – das markante Stalin-Hochhaus mit Aussichtsterrasse über die Stadt.
- Königsweg (Krakowskie Przedmieście) – die Prachtstraße mit Kirchen, Palästen und Cafés Richtung Łazienki.
- Łazienki-Park – der weitläufige Schlosspark mit dem Palast auf dem Wasser und dem Chopin-Denkmal.
- POLIN-Museum – das preisgekrönte Museum der Geschichte der polnischen Juden mit moderner Architektur.
- Wilanów-Palast – die barocke Sommerresidenz mit Garten am Stadtrand, das „polnische Versailles“.
- Warschauer-Aufstand-Museum – das eindringliche Museum zum Aufstand von 1944.
Praktische Tipps
Die beste Reisezeit ist von Mai bis September; die Winter sind kalt, dafür stimmungsvoll mit Weihnachtsmärkten. Vom Flughafen Warschau-Chopin bringen dich Zug und Bus ins Zentrum, der kleinere Flughafen Modlin ist per Shuttle und Bahn angebunden. Vor Ort kommst du gut mit Metro, Straßenbahn und Bus voran; die Altstadt erkundest du zu Fuß. Für die Highlights plane zwei bis drei Tage ein.