
Vienna Pass
Besuchen Sie über 70 Attraktionen in 1 bis 6 Tagen inklusive Hop-on/Hop-off Bus
- Schloss Schönbrunn
- Albertina
- Spanische Hofreitschule
- Wiener Riesenrad
Vienna City Card, Vienna PASS, FLEXI Pass und Welcome Card im Vergleich
In Wien deckt kein Pass freie Eintritte und den Nahverkehr zugleich ab. Was die vier Wien-Pässe leisten, wie lange sie gelten und welche Kombination sich für dein Programm rechnet.
Die beliebtesten Pässe und Tickets mit tagesaktuellen Preisen, direkt beim Anbieter buchbar.
Wer für Wien nach dem „Vienna Pass" sucht, stößt auf vier Produkte mit ähnlich klingenden Namen und sehr unterschiedlichem Zuschnitt: die städtische Vienna City Card von WienTourismus, den Vienna PASS, den Vienna FLEXI Pass und die Vienna Welcome Card. Die entscheidende Wiener Besonderheit steckt gleich im ersten Vergleich: Anders als in Rom, Paris oder Prag gibt es hier keinen Pass, der freie Eintritte und den Nahverkehr der Wiener Linien enthält. Man muss sich also entweder entscheiden oder zwei Produkte kombinieren. Dieser Vergleich zeigt, was in welchem Pass steckt, und sagt auch, wann sich keiner rechnet.
| Pass | Dauer / Umfang | Preis ab | Eintritte | Fast Track | Nahverkehr |
|---|---|---|---|---|---|
| Vienna City Card (städtisch) | 24, 48, 72 Stunden oder 7 Tage | nur beim Anbieter | keine freien, nur Ermäßigungen | nein | ja |
| Vienna PASS | 1, 2, 3 oder 6 Kalendertage | 109 € | bis zu 90 Ziele frei, je einmal | ja | nein |
| Vienna FLEXI Pass | 2 bis 8 Eintritte, 60 Tage Zeit | 59 € | freie Wahl aus bis zu 70 Zielen | ja | nein |
| Vienna Welcome Card | 24, 48, 72 Stunden FLEX, 7 Tage, ToGo | 16,90 € | keine freien, nur Rabatte | nein | ja, außer ToGo |
Die Preise sind Erwachsenen-Einstiegspreise der kleinsten Variante. Für die Vienna City Card nennen wir bewusst keinen Betrag: Sie läuft nicht über unsere Partner, ihre vier Preisstufen stehen bei WienTourismus.
Zwei Zeilen dieser Tabelle wiegen schwerer als alle anderen. Die beiden städtisch beziehungsweise privat herausgegebenen Karten sind Rabattkarten mit Nahverkehr, keine Eintrittskarten. Die beiden Pässe der VPG Vienna PASS GmbH sind Eintrittspässe ohne Nahverkehr. Beides schließt sich nicht aus: Eine Rabattkarte und ein Eintrittspass lassen sich kombinieren, und für viele Wien-Reisende ist genau das die günstigste Lösung.
Aus anderen Städten bekannte Marken wie Go City, Turbopass oder die OMNIA Card spielen in Wien keine Rolle, sie führen für die Stadt kein eigenes Passprodukt.
Die Vienna City Card wird von WienTourismus herausgegeben, der offiziellen Tourismusorganisation der Stadt. Sie ist damit der einzige städtische Pass im Wiener Markt und trägt das Österreichische Umweltzeichen. Es gibt sie für 24 Stunden, 48 Stunden, 72 Stunden und 7 Tage.
Für wen: alle, die Wien überwiegend zu Fuß und mit U-Bahn und Bim erkunden, wenige kostenpflichtige Ziele ansteuern und trotzdem an der Kasse und im Kaffeehaus etwas sparen wollen. Wer ein dichtes Museumsprogramm plant, holt über die Rabatte allein selten genug heraus.
Der Vienna PASS ist kein städtisches Produkt, sondern das Angebot der VPG Vienna PASS GmbH am Opernring, an der Austrobus, Blaguss und Elite Tours beteiligt sind, also die Wiener Sightseeing-Busbranche. Das erklärt den Zuschnitt: Er ist eine All-inclusive-Karte für 1, 2, 3 oder 6 aufeinanderfolgende Kalendertage, ab 109 € für Erwachsene, mit eigenem Junior-Tarif für 6- bis 18-Jährige.
Zwei Punkte gehören zur ehrlichen Betrachtung. Erstens die Gültigkeit: Sie läuft in Kalendertagen von Mitternacht zu Mitternacht und startet mit der ersten Nutzung an einer Sehenswürdigkeit oder im Bus. Wer am Anreisetag um 16 Uhr das erste Mal scannt, verliert einen kompletten Passtag. Zweitens der Nahverkehr: Die Leistungsbeschreibung nennt Eintritte, Hop-on-Hop-off, Guidebook und Fast Track, kein Wiener-Linien-Ticket. Plane U-Bahn, Bim und Bus separat ein. Fällt die Reise aus, greift die Geld-zurück-Garantie für ungenutzte Pässe.
Für wen: zwei bis drei volle Tage Wien mit dichtem Programm, mehreren teuren Zielen pro Tag und Lust auf den Sightseeing-Bus als Verbindung dazwischen.
Der FLEXI Pass stammt vom selben Anbieter, rechnet aber nicht in Tagen, sondern in Besuchen. Du wählst 2, 3, 4, 5, 6, 7 oder 8 Eintritte aus bis zu 70 Sehenswürdigkeiten und zahlst nach dieser Anzahl, ab 59 € für die kleinste Stufe. Junior-Pässe für 6- bis 18-Jährige kosten die Hälfte, Kinder unter 6 zahlen in Begleitung eines erwachsenen Passinhabers bei den gewählten Zielen nichts.
Der große Vorteil ist das Zeitfenster: Ab der ersten Nutzung bleibt der Pass 60 Kalendertage gültig. Damit fällt der Terminstress weg, und für zwei kurze Wien-Aufenthalte innerhalb von zwei Monaten reicht ein einziger Pass. Jede Sehenswürdigkeit lässt sich genau einmal besuchen, Fast Track gilt unter anderem für Riesenrad, Schatzkammer, Naturhistorisches Museum, Prunksaal, Schönbrunn, Tiergarten, Wüstenhaus, Albertina, Belvedere, Kunsthistorisches Museum, Leopold Museum und mumok. Auch ein 72-Stunden-Ticket für die Hop-on-Hop-off-Busse ist als eine der wählbaren Attraktionen buchbar, ein Wiener-Linien-Ticket dagegen nicht. Die Ersparnis gegenüber Einzeltickets beziffert der Anbieter mit bis zu 30 Prozent.
Für wen: gezielte Besucher, die drei oder vier bestimmte Häuser sehen wollen und den Rest der Stadt lieber ohne Plan durchlaufen. Auch die richtige Wahl, wenn das Wetter oder die Kinderlaune darüber entscheidet, was am jeweiligen Tag drankommt.
Trotz des offiziell klingenden Namens ist die Vienna Welcome Card kein städtisches Produkt, sondern die Karte der DocLX Welcome Card GmbH an der Ringstraße. Vom Zuschnitt her ist sie das Gegenstück zur Vienna City Card: Nahverkehr plus Rabatte, ab 16,90 €.
Die vollständige Preisliste je Variante zeigt der Anbieter erst im Buchungsvorgang, in unserem Ticketfenster oben siehst du den tagesaktuellen Einstiegspreis.
Für wen: Reisende, die vor allem ein Nahverkehrsticket mit ein paar Nachlässen suchen und die Karte gegen die städtische Vienna City Card preislich gegenrechnen wollen. Für Eintritte ist sie so wenig gemacht wie die City Card.
Die Prüfung dauert zehn Minuten und ist immer dieselbe: Schreib die Ziele auf, die du wirklich ansteuerst, hol dir die aktuellen Einzelpreise, addiere die Fahrten mit den Wiener Linien und stelle die Summe dem Passpreis gegenüber. Drei Punkte entscheiden in Wien fast immer:
Beim FLEXI Pass ist die Frage etwas anders gestellt: Nicht die Zahl der Tage zählt, sondern ob deine Wunschziele einzeln teurer sind als die Kontingentstufe, die du wählst. Stell die Einzelpreise der ausgewählten Häuser dieser Stufe gegenüber, dann siehst du sofort, ob sich der Pass trägt.
Kein Pass lohnt sich, wenn du in zwei, drei Tagen hauptsächlich durch die Innenstadt bummelst, den Stephansdom, die Ringstraße und die Kaffeehäuser mitnimmst und nur ein bis zwei kostenpflichtige Ziele ansteuerst. Dann kaufst du diese Tickets einzeln und löst für die Wege ein Zeitticket der Wiener Linien. Auch wer in Wien wohnt oder bei Freunden übernachtet und ohnehin kaum Museen plant, braucht keines der vier Produkte.
Ein paar Abgrenzungen ersparen Ärger vor Ort:
Welche Ziele überhaupt auf deiner Liste stehen sollten, findest du in unserer Übersicht der Top-Sehenswürdigkeiten in Wien.