Wiens imperiale Highlights verteilen sich über die ganze Stadt: von der prachtvollen Ringstraße mit Staatsoper, Hofburg und Rathaus über Schloss Schönbrunn im Westen bis zum Prater im Osten. Der Hop-on-Hop-off-Bus verbindet sie auf mehreren Linien und ist eine bequeme Art, sich an einem ersten Tag einen Überblick zu verschaffen.
Die Linien im Überblick
In Wien fahren mehrere Anbieter (Vienna Sightseeing/Big Bus, City Sightseeing, Red Bus) mit Doppeldeckern, deren Linien sich an zentralen Punkten kreuzen:
- Rote Linie (Ringstraße) – die zentralen Highlights entlang des Rings mit Staatsoper, Hofburg, Parlament, Rathaus, Burgtheater und Kunsthistorischem Museum; eine Runde dauert etwa 60 Minuten.
- Gelbe Linie (Schönbrunn) – von der Innenstadt zu Schloss Schönbrunn über Naschmarkt, Karlskirche und Belvedere (rund 75 Minuten).
- Blaue Linie (Donaustadt) – in den modernen Osten mit Prater, Donauinsel, Donauturm und UNO-City (etwa 90 Minuten).
- Grüne Linie (Grinzing/Kahlenberg) – bei einigen Anbietern und meist nur im Sommer zu den Heurigen und auf den Kahlenberg.
An Bord gibt es Audiokommentare in mehreren Sprachen.
Tickets und Gültigkeit
Üblich sind Tickets für 24, 48 oder 72 Stunden; die längeren Varianten sind pro Tag günstiger und umfassen meist mehrere Linien. Das lohnt sich, wenn du Ring, Schönbrunn und Prater verbinden willst. Die Tickets sind online buchbar – das sichert dir den Tagespreis. Die aktuellen Preise und Varianten erfährst du beim Anbieter.
Lohnt sich der Sightseeing-Bus?
Der Bus ist praktisch, um die weiter außen liegenden Ziele – Schönbrunn, Belvedere und den Prater – bequem mit der zentralen Ringstraße zu verbinden. Für einen ersten Überblick über die Top-Sehenswürdigkeiten ist das angenehm. Wer länger bleibt, kommt allerdings mit dem sehr dichten U-Bahn- und Straßenbahnnetz – die Ring-Tram fährt fast die gleiche Strecke entlang des Rings – meist genauso gut ans Ziel.