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Sehenswürdigkeiten in Wien

Die Top 10 Highlights der Kaiserstadt – mit Tipps zu Tickets und Zeit

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Wien: Stephansdom, Hofburg, Schloss Schönbrunn, Belvedere und Staatsoper – mit Tipps zu Tickets, dem Vienna Pass und der besten Reihenfolge.

Vorderansicht des Schlosses Schönbrunn in Wien: die barocke, ockergelbe Hauptfassade mit Figurenschmuck und Skulpturen auf dem Dach, belebt von Besuchern auf dem Vorplatz.
Inhalt

Wien vereint kaiserlichen Prunk, große Kunst und gemütliche Kaffeehauskultur auf engem Raum. Diese Top 10 bündeln die Highlights, die du bei einem ersten Besuch gesehen haben solltest – vom Stephansdom über die Hofburg bis nach Schönbrunn. Plane die ticketpflichtigen Großziele mit festen Zeiten und lass dir dazwischen Zeit zum Flanieren über die Ringstraße.

1. Stephansdom

Der Stephansdom ist Wiens Wahrzeichen und gotisches Herz der Stadt, mit seinem bunt gedeckten Ziegeldach und dem 137 Meter hohen Südturm. Das Hauptschiff ist frei zugänglich; für den Turmaufstieg, die Katakomben und den Schatz zahlst du Eintritt. Vom „Steffl“ blickst du über die ganze Altstadt.

2. Hofburg

Die Hofburg war über 600 Jahre Sitz der Habsburger und ist heute ein riesiger Palastkomplex. Zu besichtigen sind die Kaiserappartements, das Sisi-Museum und die Silberkammer sowie die Spanische Hofreitschule mit ihren Lipizzanern. Die weitläufigen Höfe und der Heldenplatz sind frei zugänglich.

3. Schloss Schönbrunn

Das Schloss Schönbrunn war die kaiserliche Sommerresidenz und ist UNESCO-Weltkulturerbe. Von den 1.441 Räumen sind 45 prunkvolle Säle im Rokokostil zu besichtigen, darunter die Große Galerie. Buche ein Ticket mit fester Zeit; der barocke Schlosspark mit Gloriette ist kostenlos.

4. Belvedere

Das barocke Belvedere des Prinzen Eugen besteht aus zwei Schlössern mit weitläufigem Garten. Im Oberen Belvedere hängt das berühmteste Gemälde Österreichs: Gustav Klimts „Der Kuss“, dazu weitere Meisterwerke der Wiener Moderne. Ein Zeitfenster-Ticket spart Wartezeit.

5. Wiener Staatsoper

Die Staatsoper an der Ringstraße zählt zu den bedeutendsten Opernhäusern der Welt. Auch ohne Vorstellung lohnt sich eine Führung durch das prachtvolle Haus. Wer spontan Oper erleben möchte, ergattert oft günstige Stehplatzkarten kurz vor Beginn.

6. Kunsthistorisches Museum

Das Kunsthistorische Museum am Maria-Theresien-Platz beherbergt eine der größten Gemäldesammlungen der Welt, darunter Werke von Bruegel, Vermeer und Rubens, sowie eine herausragende ägyptische Sammlung. Schon das Prunktreppenhaus mit der Kuppel ist ein Erlebnis.

7. Ringstraße

Die Ringstraße umschließt die Altstadt und reiht die Prachtbauten des 19. Jahrhunderts aneinander: Rathaus, Parlament, Universität, Burgtheater und Oper. Du kannst sie zu Fuß, mit der Tram (Linien 1 und 2) oder per Fiaker abfahren – ein kompakter Überblick über das kaiserliche Wien.

8. Prater und Riesenrad

Der Prater ist Wiens großer Vergnügungspark, gekrönt vom historischen Riesenrad von 1897, einem Wahrzeichen der Stadt. Aus den Gondeln genießt du den Blick über Wien. Drumherum erstreckt sich der grüne Augarten-Prater, ideal für einen Spaziergang oder eine Radtour.

9. Naschmarkt

Der Naschmarkt ist Wiens bekanntester Markt: ein langer Streifen aus Ständen mit Obst, Gewürzen, Käse und Spezialitäten aus aller Welt, dazwischen Restaurants und Cafés. Am Wochenende ergänzt ein großer Flohmarkt das Treiben – ein lebendiger Ort zum Schlemmen und Stöbern.

10. Kaffeehauskultur

Das Wiener Kaffeehaus ist UNESCO-immaterielles Kulturerbe und gehört zu jedem Besuch dazu. In Traditionshäusern wie dem Café Central oder dem Café Sacher genießt du Melange und Sachertorte bei stundenlangem Verweilen mit Zeitung – die wienerische Kunst des Genießens schlechthin.

Praktische Tipps

Plane die ticketpflichtigen Großziele (Schönbrunn, Belvedere, Kunsthistorisches Museum) mit festen Zeiten und lege die kostenlosen Highlights wie Ringstraße und Stephansdom-Hauptschiff dazwischen. Für viele Eintritte und Touren kann sich der Vienna Pass lohnen. Wer wenig Zeit hat, kombiniert die Innenstadt an einem Tag, Schönbrunn an einem zweiten und die Museen an einem dritten.

Häufige Fragen

Welche Sehenswürdigkeiten muss man in Wien gesehen haben?+

Die großen Pflichtziele sind der Stephansdom, die Hofburg, das Schloss Schönbrunn, das Belvedere mit Klimts „Kuss“ und die Staatsoper. Dazu gehören das Kunsthistorische Museum, das Riesenrad im Prater, der Naschmarkt und ein Besuch in einem klassischen Wiener Kaffeehaus.

Wie viele Tage braucht man für Wien?+

Für die wichtigsten Highlights solltest du mindestens drei Tage einplanen – einen für die Innenstadt mit Stephansdom und Hofburg, einen für Schönbrunn und einen für Museen wie Belvedere und Kunsthistorisches Museum. Wer mehr Zeit hat, ergänzt Prater, Naschmarkt und Kaffeehäuser.

Sollte man Tickets für Schönbrunn vorab buchen?+

Unbedingt. Die Prunkräume von Schloss Schönbrunn werden mit festen Zeitfenstern besucht und sind in der Hauptsaison oft Tage im Voraus ausgebucht. Buche dein Ticket online und komme zur angegebenen Zeit. Der weitläufige Schlosspark ist dagegen kostenlos und frei zugänglich.

Welche Sehenswürdigkeiten in Wien sind kostenlos?+

Vieles ist frei zugänglich: das Hauptschiff des Stephansdoms, der Schlosspark Schönbrunn mit Gloriette-Blick, die Ringstraße, der Heldenplatz und der Bummel über den Naschmarkt. Eintritt zahlst du für Schönbrunns Prunkräume, die Museen, den Stephansdom-Turm und das Riesenrad.