Der Zuckerhut (Pão de Açúcar) ist neben dem Cristo Redentor das bekannteste Wahrzeichen von Rio de Janeiro. Der markante Granitfelsen erhebt sich rund 396 Meter über dem Eingang der Guanabara-Bucht und bietet von oben einen der berühmtesten Ausblicke der Welt – über die Strände, die Stadt und die Christusstatue auf dem Corcovado.
Geschichte und Bedeutung
Schon 1912 wurde die historische Seilbahn auf den Zuckerhut eröffnet – eine der ältesten ihrer Art weltweit. Der Name leitet sich vermutlich von der Form des Felsens ab, die an die traditionellen kegelförmigen Zuckerhüte erinnert. Der Berg und die umliegende Landschaft Rios gehören heute zum UNESCO-Welterbe und prägen das unverwechselbare Stadtbild zwischen Meer und Bergen.
Tickets und Besuch
Auf den Gipfel geht es mit der Seilbahn (Bondinho), die in zwei Etappen fährt: zuerst vom Stadtteil Urca auf den Morro da Urca und von dort weiter auf den eigentlichen Zuckerhut. Das Ticket umfasst beide Etappen hin und zurück. Gerade zum Sonnenuntergang und an Wochenenden lohnt sich ein Online-Ticket, um die langen Schlangen an der Talstation zu umgehen.
Tipps für den Besuch
Plane den Besuch für den späten Nachmittag, um den Sonnenuntergang über Rio zu erleben – oder komm früh am Morgen, wenn weniger los ist. Bring eine Kamera mit, denn schon die Seilbahnfahrt bietet großartige Motive. Auf dem Morro da Urca laden Aussichtspunkte und Cafés zu einer Pause ein. Wer beide Klassiker sehen will, kombiniert den Zuckerhut mit dem Cristo Redentor.