Zypern ist die drittgrößte Insel des Mittelmeers und liegt weit im Osten, näher an der Levante als an Griechenland. Die Insel verbindet eine lange Badesaison mit einer dichten Lage antiker Stätten, byzantinischer Kirchen und Bergdörfer – und ist politisch bis heute geteilt: Der Süden gehört zur Republik Zypern und damit zur EU, der Norden steht unter türkischer Verwaltung.
Je nach Vorliebe lässt sich Zypern als reiner Strandurlaub, als Kulturreise entlang der antiken Hochkultur oder als Wandertrip ins Troodos-Gebirge erleben – am besten in Kombination.
Die schönsten Orte und Strände
- Paphos – Hafenstadt im Westen mit den antiken Mosaiken im Archäologiepark und den Königsgräbern (beides UNESCO-Welterbe).
- Ayia Napa und Protaras – das Badezentrum im Südosten mit feinem Sand, türkisem Wasser und Buchten wie dem Nissi Beach.
- Limassol – die lebendige Hafen- und Weinstadt mit langer Promenade und der nahen Ausgrabung Kourion.
- Troodos-Gebirge – grüne Bergwelt mit Wanderwegen, dem Kykko-Kloster und byzantinischen Scheunendach-Kirchen.
- Halbinsel Akamas – wildes Naturschutzgebiet mit der Bucht Lara Beach, einem Brutplatz für Meeresschildkröten.
Anreise und Mobilität
Zypern erreichst du per Flug zu den Flughäfen Larnaka (LCA) und Paphos (PFO), beide mit zahlreichen Verbindungen aus dem deutschsprachigen Raum. Auf der Insel ist ein Mietwagen am praktischsten – beachte den Linksverkehr. Busse verbinden die Städte, doch für das Troodos-Gebirge und abgelegene Strände bist du mit eigenem Fahrzeug deutlich flexibler.
Beste Reisezeit
Am angenehmsten ist Zypern im Frühling (April bis Juni) und im Herbst (September/Oktober): warmes Badewetter ohne die Inlandshitze des Hochsommers und ideale Bedingungen zum Wandern. Der Winter bleibt an der Küste mild, während im Troodos-Gebirge Schnee fällt – Skifahren und Strand am selben Tag sind hier möglich.