Das Empire State Building ist eines der bekanntesten Wahrzeichen New Yorks und ein Symbol der Stadt. Der 1931 fertiggestellte Wolkenkratzer an der Kreuzung von Fifth Avenue und West 34th Street war jahrzehntelang das höchste Gebäude der Welt. Mit 102 Stockwerken und einer Höhe von 381 Metern (mit Antenne 443 Meter) zieht er bis heute Millionen Besucher an – vor allem wegen der berühmten Aussichtsplattformen in der 86. und der 102. Etage.
Geschichte und Bedeutung
Errichtet in der Weltwirtschaftskrise, entstand das Gebäude in nur rund 14 Monaten und gilt als Meisterwerk des Art déco. Die Fassade aus Kalkstein und Granit und die kunstvoll gestaltete Lobby mit Marmor prägen seinen Stil. Bekannt ist der Turm auch für seine nächtliche Beleuchtung, deren Farben zu besonderen Anlässen wechseln. 1986 wurde das Empire State Building zum National Historic Landmark erklärt und ist neben Touristenmagnet bis heute ein genutztes Bürogebäude.
Tickets und Besuch
Tickets gibt es online und an der Kasse, ein Zeitfenster-Ticket im Voraus spart aber Wartezeit – besonders bei gutem Wetter und am Wochenende. Das Standardticket führt zur Plattform in der 86. Etage; den verglasten Aussichtspunkt in der 102. Etage buchst du gegen Aufpreis dazu. Express-Tickets verkürzen die Wartezeit an Kontrollen und Aufzügen. Die Preise unterscheiden sich je nach Tageszeit, Sonnenuntergangs-Slots sind am beliebtesten.
Tipps für den Besuch
Komm zur Öffnung am Morgen, wenn es am ruhigsten ist, oder plane für die schönste Aussicht den Sonnenuntergang ein – dann ist allerdings am meisten los. Ein später Besuch am Abend belohnt mit dem beleuchteten Lichtermeer Manhattans. Prüfe vorab die Wetter- und Sichtverhältnisse, denn bei Nebel oder tiefen Wolken lohnt sich der hohe Eintritt kaum. Warme Kleidung ist auf der offenen Plattform der 86. Etage auch im Sommer ratsam.