Menorca ist die zweitgrößte Baleareninsel und der ruhige Gegenentwurf zum quirligen Mallorca: grüner, flacher und deutlich entspannter. Die gesamte Insel ist von der UNESCO als Biosphärenreservat ausgezeichnet und für ihre intakte Natur bekannt.
Im Zentrum stehen die beiden Hafenstädte Maó im Osten und Ciutadella im Westen sowie Dutzende türkiser Buchten. Wer wandern mag, folgt dem historischen Küstenpfad Camí de Cavalls einmal rund um die Insel.
Die schönsten Orte und Strände
- Maó (Mahón) – die Hauptstadt an einem der größten Naturhäfen der Welt mit georgianisch geprägter Altstadt.
- Ciutadella – die elegante frühere Hauptstadt mit Kathedrale, Gassen und malerischem Hafen.
- Calas im Süden – türkise Buchten wie Cala Macarella, Cala Mitjana und Cala en Turqueta.
- Strände im Norden – wildere, oft rötliche Buchten wie Cala Pregonda und Cavalleria.
- Talayot-Stätten & Camí de Cavalls – prähistorische Steinbauten und der Küstenwanderweg rund um die Insel.
Anreise und Mobilität
Menorca erreichst du per Flug zum Flughafen Menorca (MAH) bei Maó, in der Saison mit Direktverbindungen aus dem deutschsprachigen Raum, sonst über das spanische Festland oder Mallorca. Zudem verkehren Fähren ab Barcelona, Valencia und Mallorca. Auf der Insel ist ein Mietwagen für die Calas am flexibelsten; Busse verbinden die größeren Orte.
Beste Reisezeit
Am angenehmsten ist Menorca im späten Frühling (Mai/Juni) und im September: warmes Badewetter ohne das Gedränge des Hochsommers. Juli und August sind heiß und belebt, oft begleitet vom kräftigen Tramuntana-Nordwind. Frühjahr und Herbst sind ideal zum Wandern auf dem Camí de Cavalls, der Winter bleibt mild und sehr ruhig.