Ayutthaya war von 1351 bis 1767 die prachtvolle Hauptstadt des siamesischen Königreichs und einst eine der größten Städte der Welt. Heute liegt die historische Stadt rund 80 Kilometer nördlich von Bangkok auf einer Insel zwischen drei Flüssen und ist mit ihren Tempelruinen, Prangs und Buddha-Statuen UNESCO-Weltkulturerbe.
Nach der Zerstörung durch birmanische Truppen 1767 blieben weitläufige Ruinenfelder zurück, die du heute zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per Tuk-Tuk erkundest. Ayutthaya ist einer der beliebtesten Tagesausflüge von Bangkok und gibt einen eindrucksvollen Einblick in die Geschichte Thailands.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Ayutthaya
- Wat Mahathat – berühmt für den in Baumwurzeln eingewachsenen Buddha-Kopf, eines der meistfotografierten Motive Thailands.
- Wat Chaiwatthanaram – die weitläufige Tempelanlage im Khmer-Stil am Fluss, besonders stimmungsvoll zum Sonnenuntergang.
- Wat Phra Si Sanphet – der einstige königliche Tempel mit den drei markanten Chedis, das Wahrzeichen des historischen Parks.
- Wat Lokayasutharam – mit dem rund 37 Meter langen liegenden Buddha unter freiem Himmel.
- Wihan Phra Mongkhon Bophit – die Halle mit einer der größten Bronze-Buddha-Statuen Thailands.
- Ayutthaya Historical Study Centre – ein Museum, das die Blütezeit der Königsstadt anschaulich erklärt.
- Bootsfahrt um die Tempelinsel – eine Rundfahrt auf den Flüssen zeigt die Anlagen vom Wasser aus.
Praktische Tipps
Ayutthaya erreichst du von Bangkok am günstigsten mit dem Zug (rund 1,5 bis 2 Stunden); bequemer sind Minivan, Bus oder eine organisierte Tagestour. Vor Ort lohnt sich ein Fahrrad oder Tuk-Tuk, da die Ruinen weit verstreut liegen. Die beste Reisezeit ist die trockene, kühlere Saison von November bis Februar. Plane einen vollen Tag ein und besuche die Tempel am frühen Morgen oder späten Nachmittag, wenn es nicht zu heiß ist.