Krakau gilt als die schönste Stadt Polens – die ehemalige Königsresidenz blieb im Zweiten Weltkrieg weitgehend verschont und bewahrt darum eine der größten mittelalterlichen Altstädte Europas. Im Mittelpunkt steht der Hauptmarkt (Rynek Główny), einer der größten Marktplätze des Kontinents, mit den Tuchhallen und der Marienkirche. Über der Stadt thront der Wawel mit Königsschloss und Kathedrale, der Legende um den Wawel-Drachen inklusive.
Doch Krakau hat noch mehr Gesichter: das jüdische Viertel Kazimierz mit Synagogen, urigen Cafés und einer lebendigen Szene, dazu stille Kirchen wie die jugendstilbemalte Franziskanerbasilika. Die Altstadt lässt sich bequem zu Fuß erkunden, und von Krakau aus sind die bewegenden Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau und das Salzbergwerk Wieliczka als Tagesausflüge gut erreichbar.
Das Wichtigste für deine Krakau-Reise
- Die Top-Sehenswürdigkeiten – Marktplatz, Wawel, Kazimierz und die übrigen Highlights im Überblick.
- Krakau-Card – die Touristenkarte: Nahverkehr und Eintritt zu vielen Museen, und wann sie sich lohnt.
Beste Reisezeit
Am angenehmsten ist Krakau im Frühling (Mai–Juni) und Spätsommer bis Herbst (September–Oktober): mild und mit angenehmem Licht über der Altstadt. Der Hochsommer ist warm und touristisch lebhaft, der Winter kalt, dafür stimmungsvoll – besonders zur Adventszeit, wenn auf dem Hauptmarkt einer der schönsten Weihnachtsmärkte Polens stattfindet.