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Dominikanische Republik

Die Dominikanische Republik ist nach Kuba das zweitgrößte Land der Karibik. Auf der Insel Hispaniola nimmt sie etwa zwei Drittel ein und teilt sich die Region mit dem Nachbarn Haiti. Einfühlsamer als es einem unbekannten südamerikanischen Poeten zugeschrieben wird, kann man die Gefühle nicht beschreiben, die Urlauber auf dieser paradiesischen Insel empfinden. Ein Aufenthalt in der Dominikanischen Republik sei wie ein Bad in einem Aquarell. Im Vergleich zu Haiti erfreuen sich die Einwohner der Nachbar-Republik eines verhältnismäßig hohen Lebensstandards. Das aber hat zu einer intensiven illegalen Einwanderungswelle geführt. Da es sich bei den Ankömmlingen aus Haiti in aller Regel um billige Arbeitskräfte handelt, dulden die Behörden des Landes diese Asylanten. Inzwischen wird die Zahl der Ex-Haitianer mit mehr als eine halbe Million bezeichnet. Sie alle verfügen über keinerlei Rechte und werden eben nur geduldet.

Die 10 größten Städte des Landes sind die Hauptstadt Santo Domingo, Santiago de los Caballeros, Higüey, La Vega, San Pedro de Macorís, San Francisco de Macorís, Moca, Barahona, Cotuí und Dajabón.

Karte von Dominikanische Republik

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Ratgeber Dominikanische Republik

Kein Geringerer als Christoph Kolumbus, der italienische Seefahrer und Entdecker in Diensten der kastilischen Krone, kreuzte mit seinem Schiff im Jahr 1492 vor den Küsten der heutigen Dominikanischen Republik auf und nannte die Insel „La Espanola“. Von nun an nahm die Kolonisation der Spanier in Amerika ihren Lauf. Einige Jahrhunderte später führte die Nähe zu den Vereinigten Staaten dazu, dass sich auf der karibischen Insel der Einfluss des übermächtigen Nachbarn immer stärker bemerkbar machte.

Im 20. Jahrhundert folgte in der Dominikanischen Republik eine Ära anarchischer Probleme, ehe es die Nordamerikaner verstanden, den permanenten Putschen und Bürgerkriegen vor ihrer Haustür ein Ende zu bereiten. Nunmehr ist das Land laut seiner Verfassung von 1966 eine präsidiale Republik mit einem Staatsoberhaupt, der alle vier Jahre neu gewählt wird.

Santo Domingo ist die Hauptstadt des Landes und verfügt über eine bemerkenswerte Kathedrale. Sie wurde von Bartolomeo, dem Bruder des Christoph Kolumbus, im Jahr 1540 gegründet und ist damit die älteste im gesamten amerikanischen Raum. Allerdings wurde sie niemals zuende gebaut. Als das Geld ausging und die Arbeiter lieber nach Gold schürften, verzichtete man auf die Türme. Einer der Prunkstücke Santo Domingos ist die Calle las Damas. Sie war einst spanischen Hofdamen vorbehalten. Der dortige Palast Alcácar de Colón diente dem Sohn des Kolumbus als Residenz, denn er war hier Vizekönig. In erster Linie sind es aber die Naturerlebnisse, die einen Aufenthalt in der Dominikanischen Republik reizvoll machen.

Während einer Rundreise durch die dichten Regenwälder im Landesinnern bietet sich unter anderem ein kühles Bad unter dem Wasserfall Salto Baiguate an. Oder auch eine Besichtigung der Hacienda auf einer der zahlreichen Kakao-Plantagen. Das malerische Bergdorf Cachote wartet mit einer Besonderheit auf, denn hier gibt es die einzige Larimar-Mine der Welt. Vor etlichen Jahren wurden wertvolle türkis-blaue Halbedelsteine entdeckt. Geheimnisumwoben ist das Höhlensystem der Cuevas de las Maravillas mit Malereien und Felsritzungen aus der Epoche der Taino-Indianer. Dies ist eine unterirdische Welt voller Wunder.

Dominikanische Republik auf einen Blick

  • Einwohner: 10.404.000
  • Fläche: 48730 km2
  • Kontinent: Nordamerika
  • Währung: Dominikanischer Peso (DOP)

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