Nikkō ist eine Kleinstadt in den Bergen nördlich von Tokio und ein echtes Highlight für alle, die sich für Kunst, Kultur und Natur begeistern. Die Stadt ist berühmt für ihre beeindruckenden Shinto-Schreine und buddhistischen Tempel, die gemeinsam zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören.
Rund um die prunkvollen Heiligtümer erstreckt sich der Nikkō-Nationalpark mit Wasserfällen, Bergseen und heißen Quellen. Im Herbst verwandeln sich die Wälder in ein Meer aus Rot und Gold – dann erlebst du die spirituelle Seite Japans inmitten überwältigender Natur.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Nikko
- Tōshō-gū-Schrein – das prunkvoll verzierte Mausoleum des Shōguns Tokugawa Ieyasu mit den berühmten „drei Affen“ und der schlafenden Katze.
- Rinnō-ji-Tempel – der bedeutendste buddhistische Tempel der Stadt mit einer großen Halle und vergoldeten Buddha-Statuen.
- Futarasan-Schrein – der dem heiligen Berg geweihte Schrein, eingebettet in alte Zedern.
- Shinkyō-Brücke – die leuchtend rote heilige Bogenbrücke am Eingang zum Schreinbezirk, ein klassisches Fotomotiv.
- Kegon-Wasserfall – der fast 100 Meter hohe Wasserfall, per Aufzug zur Aussichtsplattform erreichbar.
- See Chūzenji – der hochgelegene Bergsee am Fuß des Vulkans Nantai, im Herbst besonders stimmungsvoll.
- Iroha-zaka-Serpentinenstraße – die kurvenreiche Bergstraße zum See, im Herbst von leuchtendem Laub gesäumt.
Praktische Tipps
Nikko erreichst du von Tokio in rund zwei Stunden, am bequemsten per Tobu-Limited-Express ab Asakusa. Die Schreine liegen nah beieinander und sind zu Fuß erkundbar; zu See und Wasserfall fahren Busse die Bergstraße hinauf. Die beste Reisezeit ist der Herbst mit der Laubfärbung, im Winter ist die Bergregion teils verschneit und schwerer zugänglich. Für die Highlights reicht ein langer Tag, mit Nationalpark plane eine Übernachtung ein.