Schloss Schönbrunn war die barocke Sommerresidenz der Habsburger und ist heute eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Wiens. Die prächtige Anlage mit ihren kaiserlichen Prunkräumen, dem weitläufigen Barockgarten und der Gloriette auf dem Hügel zählt seit 1996 zum UNESCO-Welterbe. Hier residierten Maria Theresia, Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth („Sisi“).
Geschichte und Bedeutung
Das Areal ist seit 1569 im Besitz der Habsburger; den Namen „Schönbrunn“ erhielt es nach einem 1642 errichteten Lustschloss. Seine heutige Gestalt verdankt das Schloss vor allem Maria Theresia, die es ab 1743 zur repräsentativen Sommerresidenz umbauen ließ. Von den 1.441 Räumen sind 45 zur Besichtigung freigegeben, darunter das mit Rosenholz getäfelte Millionenzimmer und die Große Galerie, in der 1814/15 der Wiener Kongress tagte. Kaiser Franz Joseph wurde hier geboren und verbrachte hier seine letzten Lebensjahre.
Tickets und Besuch
Die Schlossräume sind nur mit Zeitfenster-Ticket zugänglich, das du am besten vorab online buchst – in der Hauptsaison sind die Slots schnell vergeben. Die kürzere Imperial Tour (ab etwa 27 €) führt durch einen Teil der Räume, die Grand Tour und Kombitickets decken mehr ab. Der Schlosspark ist frei begehbar; einzelne Attraktionen wie die Gloriette, der Irrgarten und der Tiergarten kosten gesonderten Eintritt. Ein Audioguide gehört bei den Schlossführungen meist dazu.
Tipps für den Besuch
Komm früh zur Öffnung am Morgen, da mittags und am Wochenende der Andrang am größten ist. Plane neben dem Schloss Zeit für den Park ein – der Spaziergang hinauf zur Gloriette belohnt mit einem schönen Blick über Wien. Das Gelände ist groß und hügelig, bequeme Schuhe sind ratsam. Der gratis zugängliche Garten lohnt sich auch, wenn die Schloss-Slots ausgebucht sind.