London Pass

London Pass

Der London Pass

Dieser Pass bietet dem Inhaber viele Vergünstigungen. Und das Beste: er lässt sich maßgeschneidert auf die eigenen Bedürfnisse sowie die zur Verfügung stehende Zeit anpassen. Erhältlich ist er für einen Zeitraum von einem, zwei, drei, sechs oder zehn aufeinander folgende Tage. Er kann nach Ausstellung ein Jahr lang jederzeit aktiviert werden. Bestellbar ist der „London Pass“ im Internet. Anschließend kann er kostenlos an einer der Ausgabestellen in London abgeholt oder auf postalischem Wege an den Empfänger zugestellt werden. Danach ist das Prozedere denkbar einfach: Inhaber müssen lediglich den Pass am Eingang der enthaltenen Top-Attraktionen vorzeigen und erhalten freien Eintritt. Inzwischen gibt es sogar eine kostenlose „London Pass App“. Dabei handelt es sich um einen praktischen, interaktiven Reiseführer, der auf Knopfdruck interessante Informationen bereitstellt, während der Reisende die englische Hauptstadt erkundet.

Die Vorteile

Der Vorteil des „London Pass“ liegt auf der Hand: Urlauber können eine unbeschwerte Reise genießen ohne ständig auf das Geld zu schauen. In der Regel sehen die Inhaber des Passes mehr, weil sie nicht immer überlegen müssen, ob sie sich den Eintritt in eine weitere Sehenswürdigkeit noch leisten können und wollen. Mit dem Pass spaziert man einfach hinein – und hat auf der Rückreise ein weiteres unvergessliches Erlebnis im Gepäck.
Ein weiteres Plus ist der so genannte „Fast-Track-Einlass“, mit dem lange Warteschlangen einfach umgangen werden können. Hauptgrund für die Anschaffung ist aber natürlich der freie Eintritt in über 80 Sehenswürdigkeiten. Dazu zählt auch die kostenlose Nutzung der Hop On Hop Off Bustour für einen ganzen Tag. So lässt sich das riesige Stadtgebiet preisgünstig erkunden und man kann am folgenden Tag zielgerichtet ein paar Hotspots anfahren und in Augenschein nehmen. Optional zubuchbar ist eine Transport-Option: Mit der Oyster Travelcard erhält man Zugang zu allen Londoner Verkehrsmitteln – von der U-Bahn über Busse und die Docklands Light Rail bis hin zu den oberirdischen Zügen. Damit ersparen sich Inhaber des „London Pass“ samt Travelcard die Mühe, ständig Tickets für Einzelfahrten zu erwerben. Zudem ist es ganz sicher das günstigste und flexibelste Fortbewegungsmittel in der Stadt – zu jeder Tageszeit und an jedem Wochentag.
Neben der großen Ersparnis und Flexibilität erhält man beim Kauf eines „London Pass“ einen kostenlosen 160-seitigen Reiseführer und profitiert von weiteren Sonderangeboten und Preisnachlässen. Mit dem optional zubuchbaren Restaurantführer etwa können Gourmets für nur zehn Pfund in beliebten Restaurants im Stadtzentrum herrliche Speisen genießen und bis zu 50 Prozent sparen. Er ist geeignet für bis zu sechs Personen und hat eine Gültigkeit von sieben Tagen.

Die beinhalteten Sehenswürdigkeiten

Mit dem „London Pass“ erhalten die Inhaber Zugang zu zahlreichen der bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf dem Gebiet der Stadt. Einige davon werden in den folgenden Zeilen näher vorgestellt.

Der Tower of London ist eine Ringburg im südöstlichen Teil des Zentrums. Er diente im Verlauf der Jahrhunderte vielen ganz unterschiedlichen Zwecken und ist bereits seit 600 Jahren ein Anziehungspunkt für Touristen. Der im 11. Jahrhundert erbaute Turm fand in seiner bewegten Geschichte Verwendung als Waffenkammer, Zoo, Garnison, Museum, Werkstatt, Archiv, Hinrichtungsstätte und Gefängnis. Mit rund 2,5 Mio. Besuchern pro Jahr ist er die meistbesuchte Sehenswürdigkeit im gesamten Vereinigten Königreich.

Einen Tag lang können sich Inhaber des „London Pass“ im Rahmen einer Hop On Hop Off Tour die Metropole anschauen. Von einem typischen roten Doppelstock-Bus aus hat man die Straßen bestens im Blick und bekommt ein Gefühl dafür, welches Viertel einen weiteren Besuch lohnt. Außerdem gibt es an Bord zahlreiche interessante Informationen zu diversen Hotspots. Mitfahrer dürfen aus- und zusteigen, so oft sie mögen.

Spektakuläre Aussichtspunkte gibt es in London viele. Der mit Abstand beeindruckendste jedoch ist „The View from the Shard“. Mit 310 Metern ist „The Shard“ das höchste Gebäude in ganz Westeuropa. Vom 69. und 72. Stock bietet sich vom Freiluftdeck ein 360 Grad Panorama und an klaren Tagen beträgt die Fernsicht bis zu 64 Kilometer. Ganz oben befindet man sich beinahe doppelt so hoch wie auf dem nächsthöchsten Aussichtspunkt Londons. Ein Wahnsinns-Erlebnis, das für Besitzer des „London Pass“ komplett umsonst ist.

Bei der „Thames River Cruise“ erlebt man London aus einer ganz anderen Perspektive. Mit einem Ausflugsboot schippert der Reisende über die Themse – und gelangt im Herz der Stadt an zahlreichen Attraktionen vorüber. Darunter sind Westminster Abbey, Houses of Parliament, Big Ben, London Eye und der Tower. Mit einem offenen Oberdeck und dem geräumigen, verglasten Innenbereich ist eine Schifffahrt auf der Themse bei jedem Wetter ein tolles Erlebnis. Ein weiteres Plus: der Ausstieg ist an vier verschiedenen Stationen möglich: London Eye, Westminster, Greenwich und Tower Bridge. Dort kann die Sightseeing-Tour dann gleich ungebremst weiter gehen.

Auch die Lieblings-Wochenend-Residenz der Queen, Windsor Castle, ist im Preis inbegriffen. Dort kann man nicht nur den Wächtern bei der Wachablösung zuschauen, sondern auch Bilder von dem ältesten und größten bewohnten Schloss der Welt machen. Erbaut wurde das prachtvolle Gebäude nämlich bereits im 11. Jahrhundert. Es steht auf einem fünf Hektar großen Grundstück.

Keinesfalls auslassen sollten Ausflügler auch die Westminster Abbey. Hier haben sich nicht nur Prinz William und Kate das Jawort gegeben. Die Kirche dient seit dem Jahr 1066 auch allen britischen Monarchen als Krönungskirche. Das UNESCO-Weltkulturerbe hat neben Gemälden und religiösen Artefakten auch eine faszinierende Sammlung von Skulpturen zu bieten. Übrigens liegen auf dem Gelände des sakralen Bauwerks Charles Dickens und Charles Darwin begraben.

Eine interaktive Reise durch die dunkle Geschichte der Metropole gibt es bei der „London Bridge Experience“. In den unterirdischen Gewölben lauschen die Besucher unheimlichen Geschichten aus der Vergangenheit und tauchen ein in die 2000-jährige Historie der London Bridge. Hier wurde gegen die Römer gekämpft, es gab Brände, Jack the Ripper trieb hier sein Unwesen – und spätestens in den Tombs wird auch den Wagemutigsten Angst und Bange.

Auf keinem Besuchsprogramm fehlen darf die weltberühmte Tower Bridge. Sie ragt bereits seit dem Jahr 1984 hoch über der Themse auf und ist – ähnlich wie die Golden Gate Bridge in San Francisco – eines der prägenden Bauwerke der Stadt. Zur Zeit ihrer Erbauung war sie die einzige Brücke über den Fluss. Durch interaktive Ausstellungen und Videos können Besucher mehr über die Vergangenheit der Brücke erfahren. Unvergesslich ist es, auf einem gläsernen Laufsteg über die Tower Bridge zu spazieren und den spektakulären Panoramablick auf die Themse zu genießen.

Ebenfalls einen Besuch wert ist der London Zoo. Mitten im Regent’s Park befindet sich – umgeben von viel Grün – der Tiergarten der englischen Hauptstadt. Mehr als 750 Tierarten, einzigartige Live-Shows und spannende Ausstellungen lassen den Abstecher hierher zu einem kurzweiligen Vergnügen für die ganze Familie werden.

In den 1820er Jahren lebte Queen Victoria im Kensington Palace, heute residieren hier Prinz William und seine Kate. Seit dem 17. Jahrhundert leben in dem prachtvollen Palast Mitglieder der britischen Königsfamilie. Besonders beeindruckend ist der zwölf Hektar große, gepflegte Garten. Aber auch die Freskengemälde oder die Wunderkammer von Queen Caroline mit Gegenständen aus aller Welt zählen zu den Höhepunkten einer Besichtigung.

Kultur pur gibt es darüber hinaus in der Royal Albert Hall oder dem Shakespeare’s Globe Theater. Und das war noch lange nicht alles an packenden Aktivitäten und Attraktionen, die im „London Pass“ enthalten sind.

Preise

Ab dem Kaufdatum behält der Pass – bis zur Aktivierung – ein Jahr seine Gültigkeit. Er lässt sich also problemlos weit im Voraus kaufen. So können Besucher schon bei der Planung ihres Urlaubs von dem mitgelieferten Reiseführer profitieren – sowohl in der Print-Version, aber auch als App. Als besonderen Service gibt es sogar eine Geld-Zurück-Garantie. Der Ein-Tages-Pass für Erwachsene kostet 69 Pfund, Kinder bis 15 Jahre zahlen 49 Pfund. Mit der Transport-Option werden 84 bzw. 55 Pfund fällig. Der Zwei-Tages-Pass ist für 94 Pfund (Erwachsene) und 69 Pfund (Kinder) zu haben- Beim Drei-Tages-Pass fällt der Preissprung mit 105 bzw. 77 Pfund deutlich geringer aus. Sechs Tage kosten 135 Pfund für Erwachsene und 100 Pfund für den Nachwuchs. Zehn Tage volles London-Erlebnis sind für 147 bzw. 111 Pfund zu bekommen.

Wo ist der Pass erhältlich?

Erhältlich ist der „London Pass“ über die Website www.london-pass.de. Für den Empfang gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder die Kunden lassen sich den Pass direkt auf das Smartphone senden oder auf postalischem Wege nach Hause schicken. Alternativ kann man den Pass bei einer der Ausgabestelle in London abholen. Dazu gehen die Reisenden nach dem abgeschlossenen Kaufvorgang mit der Bestellbestätigung zur Charing Cross Road London am Leicester Square und lassen sich ihren „London Pass“ aushändigen.

Vorschlag für eine Reiseroute

Auf der offiziellen Seite des „London Pass“ wird eine mögliche Route für eine Drei-TagesTour in der Metropole vorgeschlagen. Daran lässt sich sehr gut ablesen, welches Sparpotential die Karte bietet.
Tag 1: Tower of London, HopOnTour, Westminster Abbey, The View from the Sherd (112,75 Pfund Gesamtkosten)
Tag 2: Thames River Cruise, Churchill War Rooms, London Bridge Experience (67,70 Pfund)
Tag 3: London Zoo, Tower Bridge, HMS Belfast, Shakespeare’s Globe (71 Pfund)
Das macht unter dem Strich bei Erwerb eines Drei-Tages-Passes eine Gesamtersparnis von 136 Pfund an Eintrittskosten – und das pro Person! Demnach ist der „London Pass“ eine überaus lohnende Investition.