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Katakomben von Neapel

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Die Katakomben von Neapel gehören zu den faszinierendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die beiden bekanntesten unterirdischen Gräber sind die Katakomben von San Gennaro und Katakomben von San Gaudioso.
Die Katakomben von San Gaudioso zählen zu den größten Begräbnisstätten Neapels und befinden sich mehrere Hundert Meter unter der Kirche Santa Maria della Sanità. Im 5. Jahrhundert lebte der heilige Gaudiosus angeblich in den Katakomben, die aus der griechisch-römischen Zeit stammen. Nach seinem Tod wurde er in den dort bestattet. Später dienten sie bei unterschiedlichen Katastrophen mit vielen Todesopfern wie die Pest als Massengrab. Die Katakomben von San Gennaro sind größer und älter als die von San Gaudioso. Sie zählen über 2.500 Grabstätten, die fast 2.000 Jahre als sind. Schließlich handelt es sich um einen Friedhof der ersten Christen. Im 2. Jahrhundert bestanden die Katakomben nur aus dem Grab eines römischen Ehepaars. Im 4. Jahrhundert wurde das Gebiet mit der Beisetzung der sterblichen Überreste des Bischofs von Neapel erweitert und schließlich die Gebeine des Bischofs, Märtyrers und Schutzheiligen der Stadt San Gennaro dort hingebracht. Dies zog immer mehr Pilger zu der Grabstätte und das Areal wurde auf zwei Etagen ausgebaut und umfasste eine Gesamtfläche von 5.000 Quadratmetern. Nach dem Diebstahl der Gebeine des Schutzheiligen verfiel die unterirdische Ruhestätte. Ein weiterer kleiner Friedhof mit Gebeinen befindet sich unter der Kirche Santa Maria delle Anime del Purgatorio ad Arco.