Brügge gehörte im Mittelalter zu den reichsten Städten Europas und zieht mit diesem prächtigen Erbe bis heute Millionen Besucher an. Mittelalterliche Gassen, Backsteingotik und ein Netz aus Grachten prägen die Altstadt, deren historisches Zentrum seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.
Die belgische Hansestadt ist kompakt und wie ein Freilichtmuseum zu Fuß erkundbar. Mit zahlreichen Museen, Cafés und der berühmten belgischen Schokolade und dem Bier zählt Brügge zu den wichtigsten Kulturzentren des Landes – am stimmungsvollsten morgens und abends, wenn die Tagesgäste fort sind.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Brügge
- Belfried (Belfort) – der 83 Meter hohe Glockenturm am Markt; wer die 366 Stufen erklimmt, wird mit einem weiten Blick belohnt.
- Markt – der zentrale Platz mit bunten Giebelhäusern, Pferdekutschen und Restaurants, das Herz der Altstadt.
- Burg-Platz mit Heilig-Blut-Basilika – der historische Platz mit der Basilika, die eine verehrte Reliquie des Heiligen Blutes birgt.
- Liebfrauenkirche – die Kirche mit dem zweithöchsten Backsteinturm Europas und einer Marienstatue von Michelangelo.
- Beginenhof – die ruhige, von weißen Häusern umrahmte Anlage mit Innenhof, im Frühjahr von Narzissen bedeckt.
- Grachtenfahrt – die rund halbstündige Bootstour zeigt Brügge von seiner romantischsten Seite.
- Rozenhoedkaai – der wohl meistfotografierte Grachtenwinkel der Stadt.
- Groeningemuseum – das Museum mit Meisterwerken der flämischen Malerei, etwa von Jan van Eyck.
Praktische Tipps
Brügge erkundest du am besten zu Fuß – die Altstadt ist klein und größtenteils autofrei. Vom Bahnhof am Rand sind es rund 15 Gehminuten ins Zentrum; viele Reisende kommen per Zug von Brüssel oder Gent. Die beste Reisezeit ist von Frühling bis Frühherbst, im Advent lohnt der Weihnachtsmarkt. Für die Highlights reicht ein Tag, mit Übernachtung erlebst du die Stadt am stimmungsvollsten.