Nizza verkörpert wie kaum ein anderer Ort das Lebensgefühl der Côte d’Azur: breite Promenaden vor dem tiefblauen Meer, die malerischen Gassen der Altstadt und prachtvolle Belle-Époque-Bauten. Schon im 19. Jahrhundert war die südfranzösische Hafenstadt ein beliebter Erholungsort der Reichen und Schönen.
Während im Hafen die Yachten dümpeln und das Mittelmeer gegen den Kiesstrand brandet, ziehen Nizzas Museen Kulturreisende an. Mit Werken von Marc Chagall und Henri Matisse, bunten Märkten und mediterraner Küche bietet die Stadt eine perfekte Mischung aus Strand und Kultur.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Nizza
- Promenade des Anglais – die berühmte Uferpromenade entlang der Baie des Anges, ideal zum Flanieren und Radfahren.
- Vieux Nice (Altstadt) – das Gewirr enger Gassen mit Märkten, Eisdielen und der Barockkirche Sainte-Réparate.
- Colline du Château (Schlosshügel) – der grüne Aussichtspunkt über Altstadt, Hafen und Küste, erreichbar per Aufzug oder Treppen.
- Cours Saleya – der lebhafte Blumen- und Lebensmittelmarkt im Herzen der Altstadt.
- Musée Marc Chagall – beherbergt den weltweit größten öffentlichen Bestand an Werken des Künstlers.
- Musée Matisse – im Stadtteil Cimiez, gewidmet dem Werk Henri Matisses.
- Cathédrale Saint-Nicolas – die prächtige russisch-orthodoxe Kathedrale, ein Erbe der russischen Aristokratie.
- Place Masséna – der zentrale Platz mit rot-ockerfarbenen Arkaden und der Fußgängerzone.
Praktische Tipps
Nizza ist über den internationalen Flughafen Côte d’Azur bestens angebunden, der per Straßenbahnlinie 2 direkt mit dem Zentrum verbunden ist. Die Stadt lässt sich gut zu Fuß und mit der Tram erkunden. Für einen entspannten Überblick über die Sehenswürdigkeiten bietet sich der Hop-on-Hop-off-Bus in Nizza an, der die wichtigsten Stationen verbindet. Die beste Reisezeit ist der Sommer (Mai bis September); Frühling und Herbst sind mild und ruhiger. Plane für die Highlights zwei bis drei Tage ein.